ANHANG VO (EU) 2015/1417

Kokzidiostatika und Histomonostatika
Kennnummer des Zusatzstoffs Name des Zulassungsinhabers Zusatzstoff Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung, Analysemethode Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen Geltungsdauer der Zulassung Rückstandshöchstmengen im entsprechenden Lebensmittel tierischen Ursprungs
mg Wirkstoff/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %
51775 Huvepharma NV Diclazuril 0,5 g/100 g (Coxiril)

Zusammensetzung des Zusatzstoffs

Zubereitung aus:

    Diclazuril: 5 g/kg

    Stärke: 15 g/kg

    Weizenschrot: 700 g/kg

    Calciumcarbonat: 280 g/kg

Charakterisierung des Wirkstoffs

Diclazuril, C17H9Cl3N4O2, (±)-4-chlorphenyl[2,6-dichlor-4- (2,3,4,5- tetrahydro-3,5-dioxo-1,2,4-triazin-2- yl)phenyl]acetonitril, CAS-Nummer: 101831-37-2. Verunreinigung D(1): ≤ 0,1 %. Jede andere einzelne Verunreinigung: ≤ 0,5 Verunreinigungen insgesamt: ≤ 1,5 %.

Analysemethode (2)

Bestimmung von Diclazuril in Futtermitteln: Umkehrphasen-Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC) mit Ultraviolett-Detektion bei 280 nm (Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission(3)).
Kaninchen 1 1
1.
Der Zusatzstoff wird Mischfuttermitteln als Vormischung beigegeben.
2.
Diclazuril darf nicht mit anderen Kokzidiostatika vermischt werden.
3.
Sicherheitshinweis: Während der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen.
4.
Verabreichung nur bis höchstens zwei Tage vor der Schlachtung zulässig.
5.
Im späteren Verlauf der Zulassungsdauer führt der Zulassungsinhaber ein Programm zur Überwachung nach dem Inverkehrbringen auf Resistenz gegen Eimeria spp. durch.
10. September 2025

Verordnung (EU) Nr. 37/2010 der Kommission(4)

(—
2500 μg Diclazuril/kg Leber (nass)
1000 μg Diclazuril/kg Niere (nass)
150 μg Diclazuril/kg Muskel (nass)
300 μg Diclazuril/kg Haut/Fett (nass))

Fußnote(n):

(1)

Monografie im Europäischen Arzneibuch: 1718 (Diclazuril für Tiere).

(2)

Nähere Informationen zu den Analysemethoden unter folgender Internetadresse des Referenzlabors: https://ec.europa.eu/jrc/en/eurl/feed-additives/evaluation-reports

(3)

Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission vom 27. Januar 2009 zur Festlegung der Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die amtliche Untersuchung von Futtermitteln (ABl. L 54 vom 26.2.2009, S. 1).

(4)

Verordnung (EU) Nr. 37/2010 der Kommission vom 22. Dezember 2009 über pharmakologisch wirksame Stoffe und ihre Einstufung hinsichtlich der Rückstandshöchstmengen in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (ABl. L 15 vom 20.1.2010, S. 1).

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