ANHANG VO (EU) 2024/265

Kennnummer des Zusatzstoffs Zusatzstoff Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung, Analysemethode Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen Geltungsdauer der Zulassung
Gehalt des Elements (Zn) in mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %
Kategorie: ernährungsphysiologische Zusatzstoffe. Funktionsgruppe: Verbindungen von Spurenelementen
3b616 Zink(II)-Betain-Komplex

Zusammensetzung des Zusatzstoffs

Zink-Betain-Komplex mit mindestens 20 % Zink und mindestens 41 % Betain

Nickel: höchstens 60 mg/kg

Fest

Charakterisierung des Wirkstoffs

Bezeichnung: catena-[μ3-sulphato-

(trimethylammonio)acetato-zinc(II)]

Chemische Formel: [Zn((CH3)3NCH2COO) (SO4)]n

Spezifikationen

mindestens 20 % Zink

mindestens 41 % Betain

9 %-12 % Schwefel

höchstens 5 % Feuchtigkeit

Analysemethoden (1)

Zur Quantifizierung des Gesamtzinks im Futtermittelzusatzstoff:

Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, ICP-AES (EN 15621 oder EN 15510) oder

Atomabsorptionsspektrometrie, AAS (ISO 6869)

Zur Quantifizierung des Gesamtzinks in Vormischungen:

Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, ICP-AES (EN 15621 oder EN 15510) oder

Atomabsorptionsspektrometrie, AAS (ISO 6869) oder

Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, ICP-MS (EN 17053)

Zur Quantifizierung des Gesamtzinks im Mischfuttermittel:

Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, ICP-AES (EN 15621 oder EN 15510) oder

Atomabsorptionsspektrometrie, AAS (Anhang IV Buchstabe C der Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission oder ISO 6869) oder

Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, ICP-MS (EN 17053)

Zur Quantifizierung des Betains im Futtermittelzusatzstoff:

Hochleistungsflüssigkeitschromatografie mit Refraktionsindexdetektor (HPLC-RI)

Zur Quantifizierung des Schwefels und des Sulfats im Futtermittelzusatzstoff:

Atomemissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma, ICP-AES (EN 15621)

Nachweis der Komplexbildung zwischen Zink, Betain und Sulfat: Pulver-Röntgenbeugung (XRD)(2)

Hunde

Katzen

200
1.
Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben.
2.
Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Maßnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Maßnahmen nicht beseitigt werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Atem-, Augen- und Hautschutzausrüstung zu verwenden.
7. Februar 2034

Ferkel

Sauen

Kaninchen

in landgestützter Aquakultur gehaltene Fische, ausgenommen Salmoniden

150

Kälber (Milchaustauschfuttermittel)

in landgestützter Aquakultur gehaltene Salmoniden

180
andere Arten und Kategorien mit Ausnahme von Wassertieren, die in mariner Aquakultur gehalten werden 120

Fußnote(n):

(1)

Nähere Informationen zu den Analysemethoden siehe Website des Referenzlabors unter: https://joint-research-centre.ec.europa.eu/eurl-fa-eurl-feed-additives/eurl-fa-authorisation/eurl-fa-evaluation-reports_de

(2)

Diffraktometer Stoe Stadi P in Guinier-Geometrie mit Cu-Κα1-Strahlung (Johann-/Ge-Monochromator) und Bildplattendetektor Stoe IP-PSD.

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