ANHANG VO (EU) 2026/353

Kennnummer des Zusatzstoffs Bezeichnung des Zusatzstoffs Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung, Analysemethode Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Mindestgehalt Höchstgehalt Sonstige Bestimmungen Geltungsdauer der Zulassung
mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %
Kategorie: ernährungsphysiologische Zusatzstoffe. Funktionsgruppe: Aminosäuren, deren Salze und Analoge
3c353 L-Histidin

Zusammensetzung des Zusatzstoffs

L-Histidin

Fest

Charakterisierung des Wirkstoffs

L-Histidin ≥ 90 % (in der Trockensubstanz), hergestellt mit Corynebacterium glutamicum KCCM 80389

Histamin ≤ 100 ppm

IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2-Amino-3-(1H-imidazol-5-yl)propansäure

Chemische Formel: C6H9N3O2

CAS-Nummer: 71-00-1

Analysemethode (1)

Zur Bestimmung von Histidin im Futtermittelzusatzstoff:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS oder IEC-VIS/FLD) oder

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Zur Bestimmung von Histidin in Vormischungen und Mischfuttermitteln:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS) — Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission(2)

Zur Bestimmung von Histidin in Tränkwasser:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS)

Zur Bestimmung von Histamin im Futtermittelzusatzstoff:

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Alle Tierarten
1.
In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen sowie die Stabilität bei Wärmebehandlung und in Tränkwasser anzugeben.
2.
Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden.
3.
Die Futtermittelunternehmer stellen sicher, dass L-Histidin bei der Verfütterung an Wiederkäuer vor dem Abbau im Pansen geschützt wird.
4.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.
5.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: „Bei der Supplementierung mit L-Histidin, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um ernährungsphysiologischen Ungleichgewichten vorzubeugen.”
11. März 2036
3c354 L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat

Zusammensetzung des Zusatzstoffs

L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat

Fest

Charakterisierung des Wirkstoffs

L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat ≥ 98 % mit einem Mindestgehalt von 72 % Histidin (in der Trockensubstanz), hergestellt mit Corynebacterium glutamicum KCCM 80389

Histamin ≤ 100 ppm

IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2-Amino-3-(1H-imidazol-5-yl)propansäurehydrathydrochlorid

Chemische Formel: C6H9N3O2·HCl·H2O

CAS-Nummer: 5934-29-2

Analysemethode (1)

Zur Bestimmung von Histidin im Futtermittelzusatzstoff:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS oder IEC-VIS/FLD) oder

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Zur Bestimmung von Histidin in Vormischungen und Mischfuttermitteln:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS) — Verordnung (EG) Nr. 152/2009

Zur Bestimmung von Histidin in Tränkwasser:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS)

Zur Bestimmung von Histamin im Futtermittelzusatzstoff:

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Alle Tierarten
1.
In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen sowie die Stabilität bei Wärmebehandlung und in Tränkwasser anzugeben.
2.
Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden.
3.
Die Futtermittelunternehmer stellen sicher, dass L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat bei der Verfütterung an Wiederkäuer vor dem Abbau im Pansen geschützt wird.
4.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.
5.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: „Bei der Supplementierung mit L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat, insbesondere über das Tränkwasser, sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um ernährungsphysiologischen Ungleichgewichten vorzubeugen.”
11. März 2036
Kategorie: sensorische Zusatzstoffe. Funktionsgruppe: Aromastoffe
3c353 L-Histidin

Zusammensetzung des Zusatzstoffs

L-Histidin

Fest

Charakterisierung des Wirkstoffs

L-Histidin ≥ 90 % (in der Trockensubstanz), hergestellt mit Corynebacterium glutamicum KCCM 80389

Histamin ≤ 100 ppm

IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2-Amino-3-(1H-imidazol-5-yl)propansäure

Chemische Formel: C6H9N3O2

CAS-Nummer: 71-00-1

Analysemethode (1)

Zur Bestimmung von Histidin im Futtermittelzusatzstoff:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS oder IEC-VIS/FLD) oder

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Zur Bestimmung von Histidin in Vormischungen:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS) — Verordnung (EG) Nr. 152/2009

Zur Bestimmung von Histamin im Futtermittelzusatzstoff:

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Alle Tierarten
1.
Der Zusatzstoff ist Futtermitteln als Vormischung beizugeben.
2.
In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.
3.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist Folgendes anzugeben: „Empfohlener Höchstgehalt des Wirkstoffs im Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %: 25 mg/kg.”
4.
Auf dem Etikett der Vormischung sind die Funktionsgruppe, die Kennnummer, die Bezeichnung sowie die zugesetzte Menge des Wirkstoffs anzugeben, wenn die auf dem Etikett der Vormischung genannte Verwendungsmenge die unter Nummer 3 genannte Menge überschreiten würde.
5.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.
11. März 2036
3c354 L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat

Zusammensetzung des Zusatzstoffs

L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat

Fest

Charakterisierung des Wirkstoffs

L-Histidin-Monohydrochlorid-Monohydrat ≥ 98 % mit einem Mindestgehalt von 72 % Histidin (in der Trockensubstanz), hergestellt mit Corynebacterium glutamicum KCCM 80389

Histamin ≤ 100 ppm

IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2-Amino-3-(1H-imidazol-5-yl)propansäurehydrathydrochlorid

Chemische Formel: C6H9N3O2·HCl·H2O

CAS-Nummer: 5934-29-2

Analysemethode (1)

Zur Bestimmung von Histidin im Futtermittelzusatzstoff:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS oder IEC-VIS/FLD) oder

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Zur Bestimmung von Histidin in Vormischungen:

Ionenaustauschchromatografie gekoppelt mit Nachsäulenderivatisierung und optischer Detektion (IEC-VIS) — Verordnung (EG) Nr. 152/2009

Zur Bestimmung von Histamin im Futtermittelzusatzstoff:

Hochleistungsflüssigchromatografie gekoppelt mit spektrofotometrischer Detektion (HPLC-UV)

Alle Tierarten
1.
Der Zusatzstoff ist Futtermitteln als Vormischung beizugeben.
2.
In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben.
3.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist Folgendes anzugeben: „Empfohlener Höchstgehalt des Wirkstoffs im Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %: 25 mg/kg.”
4.
Auf dem Etikett der Vormischung sind die Funktionsgruppe, die Kennnummer, die Bezeichnung sowie die zugesetzte Menge des Wirkstoffs anzugeben, wenn die auf dem Etikett der Vormischung genannte Verwendungsmenge die unter Nummer 3 genannte Menge überschreiten würde.
5.
Auf dem Etikett des Zusatzstoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt anzugeben.
11. März 2036

Fußnote(n):

(1)

Nähere Informationen zu den Analysemethoden siehe Website des Referenzlabors unter: https://joint-research-centre.ec.europa.eu/eurl-fa-eurl-feed-additives/eurl-fa-authorisation/eurl-fa-evaluation-reports_en.

(2)

Verordnung (EG) Nr. 152/2009 der Kommission vom 27. Januar 2009 zur Festlegung der Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die amtliche Untersuchung von Futtermitteln (ABl. L 54 vom 26.2.2009, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2009/152/oj.

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