ANHANG VII RL 2005/55/EG

BEISPIEL FÜR EIN BERECHNUNGSVERFAHREN

1.
ESC-PRÜFUNG

1.1.
Gasförmige Emissionen

Die für die Berechnung der Ergebnisse der einzelnen Prüfphasen benötigten Messdaten sind nachfolgend angegeben. Bei diesem Beispiel werden CO und NOx auf trockener und HC auf feuchter Basis gemessen. Die HC-Konzentration wird als Propanäquivalent (C3) ausgedrückt und muss zur Ermittlung des C1-Äquivalents mit 3 multipliziert werden. Diese Berechnungsmethode gilt für alle Prüfphasen.

P

(kW)

Ta

(K)

Ha

(g/kg)

GEXH

(kg)

GAIRW

(kg)

GFUEL

(kg)

HC

(ppm)

CO

(ppm)

NOx

(ppm)

82,9 294,8 7,81 563,38 545,29 18,09 6,3 41,2 495

Berechnung des Feuchtekorrekturfaktors trocken/feucht KW,r (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 4.2):

FFH 1,969 1 18,09545,29 1,9058 und KW21,608 7,8110001,608 7,81 0,0124 KW,r 1 1,9058 18,09541,06 0,0124 0,9239

Berechnung der feuchten Konzentrationswerte:

CO 41,2 0,9239 38,1 ppm NOx 495 0,9239 457 ppm

Berechnung des NOx -Feuchtekorrekturfaktors KH,D (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 4.3):

A 0,309 18,09541,06 0,0266 0,0163 B 0,209 18,09541,06 0,00954 0,0026 KH,D 1 10,0163 7,8110,71 0,0026 294,8298 0,9625

Berechnung der Emissionsmassenströme (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 4.4):

NOx 0,001587 457 0,9625 563,38 393,27 gh CO 0,000966 38,1 563,38 20,735 gh HC 0,000479 6,3 3 563,38 5,100 gh

Berechnung der spezifischen Emissionen (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 4.5):

Die folgende Beispielrechnung bezieht sich auf CO, doch gilt diese Berechnungsmethode auch für die anderen Bestandteile. Die Emissionsmassenströme für die einzelnen Prüfphasen werden mit den entsprechenden Wichtungsfaktoren nach Anhang III Anlage 1 Abschnitt 2.7.1 multipliziert und zur Berechnung des mittleren Emissionsmassendurchsatzes für den Prüfzyklus addiert:
CO = 6,7 0,15 24,6 0,08 20,5 0,10 20,7 0,10 20,6 0,05 15,0 0,05 19,7 0,05 74,5 0,09 31,5 0,10 81,9 0,08 34,8 0,05 30,8 0,05 27,3 0,05
= 30,91 g/h
Die Motorleistung in den einzelnen Prüfphasen wird mit den entsprechenden Wichtungsfaktoren nach Anhang III Anlage 1 Abschnitt 2.7.1 multipliziert und zur Berechnung der mittleren Leistung für den Prüfzyklus addiert:
Pn = 0,1 0,15 96,8 0,08 55,2 0,10 82,9 0,10 46,8 0,05 70,1 0,05 23,0 0,05 114,3 0,09 27,0 0,10 122,0 0,08 28,6 0,05 87,4 0,05 57,9 0,05
= 60,006 kW
CO 30,91 60,006 0,0515 gkWh

Berechnung der spezifischen NOx-Emission am zufällig gewählten Prüfpunkt (Anhang III Anlage I Abschnitt 4.6.1):

Es seien die folgenden Werte am zufällig ausgewählten Punkt gemessen worden:
nZ=
1600 min-1
MZ=
495 Nm
NOx mass.Z=
487,9 g/h (nach den vorstehenden Formeln berechnet)
P(n)Z=
83 kW
NOx,Z=
487,9/83 = 5,878 g/kWh

Bestimmung des Emissionswertes im Prüfzyklus (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 4.6.2):

Die Werte der vier den Prüfpunkt einhüllenden Phasen beim ESC seien:
nRT nSU ER ES ET EU MR MS MT MU
1368 1785 5,943 5,565 5,889 4,973 515 460 681 610
ETU 5,889 4,9735,8891600136817851368 5,377 gkWh ERS 5,943 5,5655,9431600136817851368 5,732 gkWh MTU 681 6016811600136817851368 641,3 Nm MRS 515 4605151600136817851368 484,3 Nm EZ 5,732 5,3775,732495484,3641,3484,3 5,708 gkWh

Vergleich der NOx -Emissionswerte (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 4.6.3):

NOx diff 100 5,8785,708 5,708 2,98 %

1.2.
Partikelemissionen

Die Partikelbestimmung erfolgt nach dem Grundsatz, dass Partikelproben über den gesamten Zyklus hinweg entnommen werden, der Proben- und der Massendurchsatz (MSAM und GEDF) jedoch während der einzelnen Prüfphasen bestimmt werden. Die Berechnung von GEDF ist von dem verwendeten System abhängig. Den folgenden Beispielen liegt ein System mit CO2-Messung und Kohlenstoffbilanz und ein System mit Durchflussmessung zugrunde. Bei Verwendung eines Vollstromverdünnungssystems erfolgt eine direkte Messung von GEDF durch die CVS-Einrichtung.

Berechnung von GEDF (Anhang III Anlage 1 Abschnitte 5.2.3 und 5.2.4):

Für Phase 4 seien die folgenden Werte gemessen worden. Die Berechnungsmethode gilt auch für die übrigen Phasen.

GEXH

(kg/h)

GFUEL

(kg/h)

GDILW

(kg/h)

GTOTW

(kg/h)

CO2D

(%)

CO2A

(%)

334,02 10,76 5,4435 6,0 0,657 0,040
a)
Kohlenstoffbilanz

GEDFW 206,5 10,76 0,6570,040 3601,2 kgh

b)
Durchflussmessung

q 6,0 6,05,4435 10,78

GEDFW 334,02 10,78 3600,7 kgh

Berechnung des Abgasmassendurchsatzes (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 5.4):

Die Durchsätze GEDFW der einzelnen Phasen werden mit den jeweiligen Wichtungsfaktoren nach Anhang III Anlage 1 Abschnitt 2.7.1 multipliziert und dann zur Ermittlung des mittleren GEDF für den Gesamtzyklus addiert. Der Gesamtprobenstrom MSAM wird durch Addition der Probendurchsätze der einzelnen Phasen errechnet.
G EDFW = 3 567 0,15 3 592 0,08 3 611 0,10 3 600 0,10 3 618 0,05 3 600 0,05 3 640 0,05 3 614 0,09 3 620 0,10 3 601 0,08 3 639 0,05 3 582 0,05 3 635 0,05
= 3604,6 kg/h
MSAM = 0,226 + 0,122 + 0,151 + 0,152 + 0,076 + 0,076 + 0,076 + 0,136 + 0,151 + 0,121 + 0,076 + 0,076 + 0,075
= 1,515 kg
Die Partikelmasse auf den Filtern sei 2,5 mg, somit ist PTmass 2,5 1,515 360,4 1000 1000 5,948 gh

Hintergrundkorrektur (nicht obligatorisch)

Es sei eine Hintergrundmessung durchgeführt worden, die folgende Werte ergab. Die Berechnung des Verdünnungsfaktors DF ist identisch mit der Berechnung in Abschnitt 3.1 dieses Anhangs und wird hier nicht dargestellt. Md 0,1 mg; MDIL 1,5 kg
Summe des DF = 1 1119,15 0,15 1 18,89 0,08 1 114,75 0,10 1 110,10 0,10 1 118,02 0,05 1 112,33 0,05 1 132,18 0,05 1 16,94 0,09 1 125,19 0,10 1 16,12 0,08 1 120,87 0,05 1 18,77 0,05 1 112,59 0,05
= 0,923
PTmass 2,5 1,515 0,1 1,5 0,923 3604,6 1000 1000 5,726 gh

Berechnung der spezifischen Emission (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 5.5):

Pn = 0,1 0,15 96,8 0,08 55,2 0,10 82,9 0,10 46,8 0,05 70,1 0,05 23,0 0,05 114,3 0,09 27,0 0,10 122,0 0,08 28,6 0,05 87,4 0,05 57,9 0,05
= 60,006 kW
PT 5,948 60,006 0,099 gkWh PT 5,72660,006 0,095 gkWh, bei Hintergrundkorrektur

Berechnung des spezifischen Wichtungsfaktors (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 5.6)

Bei Zugrundelegung der oben errechneten Werte für Phase 4 ist WFE,i 0,152 3604,61,515 3600,7 0,1004 Dieser Wert entspricht der Anforderung von 0,10 ± 0,003.

2.
ELR-PRÜFUNG

Da die Bessel-Filterung ein in den europäischen Abgasvorschriften völlig neues Mittelungsverfahren darstellt, folgen an dieser Stelle eine Erläuterung des Bessel-Filters, ein Beispiel für den Entwurf eines Bessel-Algorithmus und ein Beispiel für die Berechnung des endgültigen Rauchwertes. Die Konstanten des Bessel-Algorithmus sind lediglich von der Beschaffenheit des Trübungsmessers und der Abtastfrequenz des Datenerfassungssystems abhängig. Es wird empfohlen, dass die endgültigen Bessel-Filter-Konstanten für verschiedene Abtastfrequenzen vom Hersteller des Trübungsmessgerätes angegeben werden und der Benutzer diese Daten zur Erstellung des Bessel-Algorithmus und zur Berechnung der Rauchwerte verwendet.

2.1.
Allgemeine Anmerkungen zum Bessel-Filter

Infolge von Störeinflüssen im Hochfrequenzbereich weist die Kurve des unverarbeiteten Trübungssignals in der Regel eine starke Streuung auf. Um solche Hochfrequenz-Störungen zu vermeiden, wird beim ELR-Test ein Bessel-Filter benötigt. Dabei handelt es sich um ein rekursives Tiefpassfilter zweiter Ordnung, das einen schnellen Signalanstieg ohne Überschwingen gewährleistet. Ein zugrunde gelegter Echtzeit-Abgasstrahl im Auspuffrohr erscheint in der Trübungskurve mit zeitlicher Verzögerung und wird von jedem Trübungsmessgerät unterschiedlich gemessen. Diese Verzögerung und der Verlauf der gemessenen Trübungskurve sind von der Geometrie der Messkammer des Trübungsmessers sowie von der Beschaffenheit der Abgasentnahmeleitung abhängig, aber auch von der Zeit, die die Elektronik des Trübungsmessers zur Verarbeitung des Signals benötigt. Die Werte, in denen sich diese beiden Effekte ausdrücken, werden als physikalische und elektrische Ansprechzeit bezeichnet; diese stellen für jeden Trübungsmesser-Typ ein individuelles Filter dar. Ziel des Bessel-Filters ist es nun, einen einheitlichen Gesamtfilterkennwert für das gesamte Trübungsmesser-System zu erreichen, der sich aus folgenden Werten zusammensetzt:

physikalische Ansprechzeit des Trübungsmessers (tp),

elektrische Ansprechzeit des Trübungsmessers (te),

Filteransprechzeit des angewandten Bessel-Filters (tF).

Die Gesamtansprechzeit des Systems tAver wird wie folgt berechnet tAver tF2 tp2 te2 und muss für alle Trübungsmesser-Typen gleich sein, wenn sich ein und derselbe Rauchwert ergeben soll. Daher wird ein Bessel-Filter benötigt, der so beschaffen ist, dass anhand der Filteransprechzeit (tF) sowie der physikalischen (tp) und der elektrischen Ansprechzeit (te) des jeweiligen Trübungsmessers die geforderte Gesamtansprechzeit (tAver) ermittelt werden kann. Da die Werte tp und te für jeden Trübungsmesser bereits vorgegeben sind und tAver in der vorliegenden Richtlinie laut Definition 1,0 s beträgt, lässt sich tF wie folgt berechnen: tF tAver2 tp2 te2 Die Filteransprechzeit tF ist definitionsgemäß die Anstiegszeit eines gefilterten Ausgangssignals zwischen den Werten 10 % und 90 % des Sprungeingangssignals. Daher muss die Grenzfrequenz des Bessel-Filters so iteriert werden, dass sich die Ansprechzeit des Bessel-Filters der geforderten Anstiegszeit anpasst. In Abbildung a sind die Kurven eines Sprungeingangssignals und des Bessel-gefilterten Ausgangssignals sowie die Ansprechzeit des Bessel-Filters (tF) dargestellt. Der Aufbau des endgültigen Bessel-Filteralgorithmus ist ein mehrstufiger Prozess, der mehrere Iterationszyklen erfordert. Nachfolgend ist ein Diagramm des Iterationsverfahrens dargestellt.

2.2.
Berechnung des Bessel-Algorithmus

Bei diesem Beispiel wird ein Bessel-Algorithmus in mehreren Schritten entsprechend dem obigen Iterationsverfahren entworfen, das auf Anhang III Anlage 1 Abschnitt 6.1 beruht. Die Kennwerte des Trübungsmessers und des Datenerfassungssystems seien:

physikalische Ansprechzeit tp: 0,15 s

elektrische Ansprechzeit te: 0,05 s

Gesamtansprechzeit tAver: 1,00 s (gemäß Definition in dieser Richtlinie)

Abtastfrequenz: 150 Hz

1. Schritt
Geforderte Ansprechzeit des Bessel-Filters tF:

tF 120,152 0,052 0,987421 s

2. Schritt
Ermittlung der Grenzfrequenz und Berechnung der Bessel-Konstanten E, K für die erste Iteration:

fc=
3,1415 10 0,987421 0,318152 Hz
Δt=
1/150 = 0,006667 s
Ω=
1 tan 3,1415 0,006667 0,318152 150,07664
E=
1 1 150,076644 3 0,618034 0,618034 150,0766442 7,07948 105
K=
2 7,07948 1050,618034 150,076644211 0,970783
Daraus ergibt sich der Bessel-Algorithmus: Yi Yi1 7,07948 E5 Si 2 Si1 Si24 Yi2 0,970783 Yi1Yi2 wobei Si für den Wert des Sprungeingangssignals (entweder „0” oder „1” ) und Yi für die gefilterten Werte des Ausgangssignals steht.

3. Schritt
Anwendung des Bessel-Filters auf das Sprungeingangssignal:

Die Ansprechzeit des Bessel-Filters tF wird definiert als die Anstiegszeit des gefilterten Ausgangssignals zwischen den Werten 10 % und 90 % eines Sprungeingangssignals. Zur Bestimmung der Zeiten der Werte 10 % (t10) und 90 % (t90) des Ausgangssignals muss auf den Sprungeingang ein Bessel-Filter unter Verwendung der obigen Werte für fc, E und K angewandt werden. Die Indexziffern, die Zeit und die Werte eines Sprungeingangssignals und die sich daraus ergebenden Werte des gefilterten Ausgangssignals für die erste und die zweite Iteration sind aus Tabelle B ersichtlich. Die an t10 und t90 angrenzenden Punkte sind durch Fettschrift hervorgehoben. In Tabelle B, erste Iteration, tritt der 10 %-Wert zwischen den Indexziffern 30 und 31 und der 90 %-Wert zwischen den Indexziffern 191 und 192 auf. Zur Berechnung von tF,iter werden die genauen Werte von t10 und t90 durch lineare Interpolation zwischen den angrenzenden Messpunkten wie folgt bestimmt: t10 tlower Δt 0,1outloweroutupperoutlower t90 tlower Δt 0,9outloweroutupperoutlower Dabei sind outupper bzw. outlower die an das Bessel-gefilterte Ausgangssignal angrenzenden Punkte, und tlower ist die in Tabelle B angegebene Zeit für den angrenzenden Punkt. t10 0,200000 0,006667 0,10,0992080,1047940,099208 0,200945 s t90 0,273333 0,006667 0,90,8991470,9011680,899147 1,276147 s

4. Schritt
Filteransprechzeit des ersten Iterationszyklus:

tF,iter 1,2761470,200945 1,075202 s

5. Schritt
Differenz zwischen geforderter und erzielter Filteransprechzeit beim ersten Iterationszyklus:

Δ 1,0752020,987421 0,987421 0,081641

6. Schritt
Überprüfung des Iterationskriteriums:

Gefordert ist Δ ≤ 0,01. Da 0,081641 > 0,01, ist das Iterationskriterium nicht erfüllt, und es muss ein weiterer Iterationszyklus eingeleitet werden. Für diesen Iterationszyklus wird anhand von fc und Δ eine neue Grenzfrequenz wie folgt berechnet: fc,new 0,318152 1 0,081641 0,344126 Hz Diese neue Grenzfrequenz wird im zweiten Iterationszyklus verwendet, der mit dem 2. Schritt beginnt. Die Iteration ist zu wiederholen, bis die Iterationskriterien erfüllt sind. Die Ergebnisse der ersten und zweiten Iteration sind in Tabelle A zusammengefasst.

Tabelle A

Werte der ersten und zweiten Iteration

Parameter 1. Iteration 2. Iteration
fc (Hz) 0,318152 0,344126
E (-) 7,07948 E-5 8,272777 E-5
K (-) 0,970783 0,968410
t10 (s) 0,200945 0,185523
t90 (s) 1,276147 1,179562
tF,iter (s) 1,075202 0,994039
Δ (-) 0,081641 0,006657
fc,new (Hz) 0,344126 0,346417

7. Schritt
Endgültiger Bessel-Algorithmus:

Sobald die Iterationskriterien erfüllt sind, werden gemäß Schritt 2 die endgültigen Bessel-Filter-Konstanten und der endgültige Bessel-Algorithmus berechnet. Bei diesem Beispiel wurde das Iterationskriterium nach der zweiten Iteration erfüllt (Δ = 0,006657 ≤ 0,01). Der endgültige Algorithmus wird anschließend zur Bestimmung der gemittelten Rauchwerte verwendet (siehe Abschnitt 2.3). Yi Yi1 8,272777 105Si 2 Si1 Si24 Yi2 0,968410 Yi1Yi2

Tabelle B

Werte des Sprungeingangssignals und des Bessel-gefilterten Ausgangssignals beim ersten und zweiten Iterationszyklus

Index i

[-]

Zeit

[s]

Sprungeingangssignal Si

[-]

Gefiltertes Ausgangssignal Yi

[-]

1. Iteration 2. Iteration
- 2 - 0,013333 0 0,000000 0,000000
- 1 - 0,006667 0 0,000000 0,000000
0 0,000000 1 0,000071 0,000083
1 0,006667 1 0,000352 0,000411
2 0,013333 1 0,000908 0,001060
3 0,020000 1 0,001731 0,002019
4 0,026667 1 0,002813 0,003278
5 0,033333 1 0,004145 0,004828
~ ~ ~ ~ ~
24 0,160000 1 0,067877 0,077876
25 0,166667 1 0,072816 0,083476
26 0,173333 1 0,077874 0,089205
27 0,180000 1 0,083047 0,095056
28 0,186667 1 0,088331 0,101024
29 0,193333 1 0,093719 0,107102
30 0,200000 1 0,099208 0,113286
31 0,206667 1 0,104794 0,119570
32 0,213333 1 0,110471 0,125949
33 0,220000 1 0,116236 0,132418
34 0,226667 1 0,122085 0,138972
35 0,233333 1 0,128013 0,145605
36 0,240000 1 0,134016 0,152314
37 0,246667 1 0,140091 0,159094
~ ~ ~ ~ ~
175 1,166667 1 0,862416 0,895701
176 1,173333 1 0,864968 0,897941
177 1,180000 1 0,867484 0,900145
178 1,186667 1 0,869964 0,902312
179 1,193333 1 0,872410 0,904445
180 1,200000 1 0,874821 0,906542
181 1,206667 1 0,877197 0,908605
182 1,213333 1 0,879540 0,910633
183 1,220000 1 0,881849 0,912628
184 1,226667 1 0,884125 0,914589
185 1,233333 1 0,886367 0,916517
186 1,240000 1 0,888577 0,918412
187 1,246667 1 0,890755 0,920276
188 1,253333 1 0,892900 0,922107
189 1,260000 1 0,895014 0,923907
190 1,266667 1 0,897096 0,925676
191 1,273333 1 0,899147 0,927414
192 1,280000 1 0,901168 0,929121
193 1,286667 1 0,903158 0,930799
194 1,293333 1 0,905117 0,932448
195 1,300000 1 0,907047 0,934067
~ ~ ~ ~ ~

2.3.
Berechnung der Rauchwerte

Im nachstehenden Schaubild wird das allgemeine Verfahren zur Bestimmung des endgültigen Rauchwertes dargestellt. In Abbildung b sind die Kurven des gemessenen unverarbeiteten Trübungssignals sowie des ungefilterten und gefilterten Lichtabsorptionskoeffizienten (k-Wert) der ersten Belastungsstufe in der ELR-Prüfung dargestellt, und der Höchstwert Ymax1,A (Spitze) der Kurve des gefilterten k ist angezeigt. Tabelle C enthält die dazugehörigen Zahlenwerte für den Index i, die Zeit (Abtastfrequenz 150 Hz), die unverarbeitete Trübung, den ungefilterten k-Wert und den gefilterten k-Wert. Die Filterung erfolgte unter Verwendung der Konstanten des in Abschnitt 2.2 dieses Anhangs entworfenen Bessel-Algorithmus. Aufgrund des umfangreichen Datenmaterials wurde die Rauchkurve in der Tabelle nur gegen Anfang und um den Spitzenwert herum erfasst. Der Spitzenwert (i = 272) wird unter Zugrundelegung der folgenden Daten aus Tabelle C berechnet. Alle anderen einzelnen Rauchwerte werden auf dieselbe Weise berechnet. Zu Beginn des Algorithmus werden S-1, S-2, Y-1 und Y-2 auf Null gesetzt.
LA (m) 0,430
Index i 272
N ( %) 16,783
S271 (m-1) 0,427392
S270 (m-1) 0,427532
Y271 (m-1) 0,542383
Y270 (m-1) 0,542337

Berechnung des k-Wertes (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 6.3.1):

k 10,430 ln 116,783100 0,427252 m1 Dieser Wert entspricht S272 in der folgenden Gleichung.

Berechnung des Bessel-gemittelten Rauchwertes (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 6.3.2):

In den folgenden Gleichungen werden die Bessel-Konstanten aus Nummer 2.2 verwendet. Der oben berechnete tatsächliche ungefilterte k-Wert entspricht S272 (Si). S271 (Si-1) und S270 (Si-2) sind die beiden vorhergehenden ungefilterten k-Werte, Y271 (Yi-1) und Y270 (Yi-2) die beiden vorhergehenden gefilterten k-Werte.
Y272 = 0,542383  8,272777 1050,427252  2 0,427392  0,427532 4 0,542337 0,968410 0,542383 0,542337
= 0,542389 m1
Dieser Wert entspricht Ymax1,A in der folgenden Gleichung.

Berechnung des endgültigen Rauchwertes (Anhang III Anlage 1 Abschnitt 6.3.3):

Der höchste gefilterte k-Wert jeder Kurve wird für die weiteren Berechnungen verwendet. Es seien:
Drehzahl Ymax (m-1)
Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3
A 0,5424 0,5435 0,5587
B 0,5596 0,5400 0,5389
C 0,4912 0,5207 0,5177
RWA 0,5424 0,5435 0,5587 3 0,5482 m 1 RWB 0,5596 0,5400 0,5389 3 0,5462 m 1 RWC 0,4912 0,5207 0,5177 3 0,5099 m 1 RW 0,43 0,5482 0,56 0,5462 0,01 0,5099 0,5467 m 1

Zyklusvalidierung (Anhang III Anlage 1 Nummer 3.4)

Vor der Berechnung des RW muss der Zyklus validiert werden; dazu werden die relativen Standardabweichungen des Rauchwertes der drei Zyklen für jede Drehzahl berechnet.
Drehzahl

Mittlerer RW

(m-1)

Absolute Standardabweichung

(m-1)

Relative Standardabweichung

(%)

A 0,5482 0,0091 1,7
B 0,5462 0,0116 2,1
C 0,5099 0,0162 3,2
Bei diesem Beispiel wird das Validierungskriterium von 15 % für jede Drehzahl erfüllt.

Tabelle C

Trübungswert N, gefilterter und ungefilterter k-Wert zu Beginn des Belastungsschrittes

Index i

[-]

Zeit

[s]

Trübung N

[%]

Ungefilterter k-Wert

[m-1]

Gefilterter k-Wert

[m-1]

- 2 0,000000 0,000000 0,000000 0,000000
- 1 0,000000 0,000000 0,000000 0,000000
0 0,000000 0,000000 0,000000 0,000000
1 0,006667 0,020000 0,000465 0,000000
2 0,013333 0,020000 0,000465 0,000000
3 0,020000 0,020000 0,000465 0,000000
4 0,026667 0,020000 0,000465 0,000001
5 0,033333 0,020000 0,000465 0,000002
6 0,040000 0,020000 0,000465 0,000002
7 0,046667 0,020000 0,000465 0,000003
8 0,053333 0,020000 0,000465 0,000004
9 0,060000 0,020000 0,000465 0,000005
10 0,066667 0,020000 0,000465 0,000006
11 0,073333 0,020000 0,000465 0,000008
12 0,080000 0,020000 0,000465 0,000009
13 0,086667 0,020000 0,000465 0,000011
14 0,093333 0,020000 0,000465 0,000012
15 0,100000 0,192000 0,004469 0,000014
16 0,106667 0,212000 0,004935 0,000018
17 0,113333 0,212000 0,004935 0,000022
18 0,120000 0,212000 0,004935 0,000028
19 0,126667 0,343000 0,007990 0,000036
20 0,133333 0,566000 0,013200 0,000047
21 0,140000 0,889000 0,020767 0,000061
22 0,146667 0,929000 0,021706 0,000082
23 0,153333 0,929000 0,021706 0,000109
24 0,160000 1,263000 0,029559 0,000143
25 0,166667 1,455000 0,034086 0,000185
26 0,173333 1,697000 0,039804 0,000237
27 0,180000 2,030000 0,047695 0,000301
28 0,186667 2,081000 0,048906 0,000378
29 0,193333 2,081000 0,048906 0,000469
30 0,200000 2,424000 0,057067 0,000573
31 0,206667 2,475000 0,058282 0,000693
32 0,213333 2,475000 0,058282 0,000827
33 0,220000 2,808000 0,066237 0,000977
34 0,226667 3,010000 0,071075 0,001144
35 0,233333 3,253000 0,076909 0,001328
36 0,240000 3,606000 0,085410 0,001533
37 0,246667 3,960000 0,093966 0,001758
38 0,253333 4,455000 0,105983 0,002007
39 0,260000 4,818000 0,114836 0,002283
40 0,266667 5,020000 0,119776 0,002587

Trübungswert N, ungefilterter und gefilterter k-Wert um Ymax1,A (= Spitzenwert, durch Fettschrift hervorgehoben)

Index i

[-]

Zeit

[s]

Trübung N

[%]

Ungefilterter k-Wert

[m-1]

Gefilterter k-Wert

[m-1]

259 1,726667 17,182000 0,438429 0,538856
260 1,733333 16,949000 0,431896 0,539423
261 1,740000 16,788000 0,427392 0,539936
262 1,746667 16,798000 0,427671 0,540396
263 1,753333 16,788000 0,427392 0,540805
264 1,760000 16,798000 0,427671 0,541163
265 1,766667 16,798000 0,427671 0,541473
266 1,773333 16,788000 0,427392 0,541735
267 1,780000 16,788000 0,427392 0,541951
268 1,786667 16,798000 0,427671 0,542123
269 1,793333 16,798000 0,427671 0,542251
270 1,800000 16,793000 0,427532 0,542337
271 1,806667 16,788000 0,427392 0,542383
272 1,813333 16,783000 0,427252 0,542389
273 1,820000 16,780000 0,427168 0,542357
274 1,826667 16,798000 0,427671 0,542288
275 1,833333 16,778000 0,427112 0,542183
276 1,840000 16,808000 0,427951 0,542043
277 1,846667 16,768000 0,426833 0,541870
278 1,853333 16,010000 0,405750 0,541662
279 1,860000 16,010000 0,405750 0,541418
280 1,866667 16,000000 0,405473 0,541136
281 1,873333 16,010000 0,405750 0,540819
282 1,880000 16,000000 0,405473 0,540466
283 1,886667 16,010000 0,405750 0,540080
284 1,893333 16,394000 0,416406 0,539663
285 1,900000 16,394000 0,416406 0,539216
286 1,906667 16,404000 0,416685 0,538744
287 1,913333 16,394000 0,416406 0,538245
288 1,920000 16,394000 0,416406 0,537722
289 1,926667 16,384000 0,416128 0,537175
290 1,933333 16,010000 0,405750 0,536604
291 1,940000 16,010000 0,405750 0,536009
292 1,946667 16,000000 0,405473 0,535389
293 1,953333 16,010000 0,405750 0,534745
294 1,960000 16,212000 0,411349 0,534079
295 1,966667 16,394000 0,416406 0,533394
296 1,973333 16,394000 0,416406 0,532691
297 1,980000 16,192000 0,410794 0,531971
298 1,986667 16,000000 0,405473 0,531233
299 1,993333 16,000000 0,405473 0,530477
300 2,000000 16,000000 0,405473 0,529704

3.
ETC-PRÜFUNG

3.1.
Gasförmige Emissionen (Dieselmotor)

Mit einem PDP-CVS-System seien folgende Prüfergebnisse erzielt worden:
V0 (m3/rev) 0,1776
Np (rev) 23073
pB (kPa) 98,0
p1 (kPa) 2,3
T (K) 322,5
Ha (g/kg) 12,8
NOx conce (ppm) 53,7
NOx concd (ppm) 0,4
COconce (ppm) 38,9
COconcd (ppm) 1,0
HCconce (ppm) 9,00
HCconcd (ppm) 3,02
CO2,conce (%) 0,723
Wact (kWh) 62,72

Berechnung des Durchsatzes des verdünnten Abgases (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.1):

MTOTW 1,293 0,1776 2307398,02,3 273 101,3 322,5 4237,2 kg

Berechnung des NOx -Korrekturfaktors (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.2):

KH, D 1 10,0182 12,810,71 1,039

Berechnung der hintergrundkorrigierten Konzentrationen (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.3.1.1):

Es sei ein Dieselkraftstoff mit der Zusammensetzung C1H1,8 zugrunde gelegt: FS 100 11 1,823,76 1 1,84 13,6 DF 13,6 0,723 9,00 38,9 10 4 18,69 NOx conc 53,70,4 1118,69 53,3 ppm COconc 38,91,0 1118,69 37,9 ppm HCconc 9,003,02 1118,69 6,14 ppm

Berechnung des Emissionsmassendurchsatzes (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.3.1):

NOx mass 0,001587 53,3 1,039 4237,2 372,391 g COmass 0,000966 37,9 4237,2 155,129 g HCmass 0,000479 6,14 4237,2 12,462 g

Berechnung der spezifischen Emissionen (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.4):

NO x 372,39162,72 5,94 gkWh CO 155,12962,72 2,47 gkWh HC 12,46262,72 0,199 gkWh

3.2.
Partikelemissionen (Dieselmotor)

Mit einem PDP-CVS-System mit Doppelverdünnung seien folgende Prüfergebnisse erzielt worden:
MTOTW (kg) 4237,2
Mf,p (mg) 3,030
Mf,b (mg) 0,044
MTOT (kg) 2,159
MSEC (kg) 0,909
Md (mg) 0,341
MDIL (kg) 1,245
DF 18,69
Wact (kWh) 62,72

Berechnung der Masseemission (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 5.1):

Mf 3,030 0,044 3,074 mg MSAM 2,1590,909 1,250 kg PTmass 3,074 1,250 4237,2 1000 1000 10,42 g

Berechnung der hintergrundkorrigierten Masseemission (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 5.1):

PTmass 3,074 1,250 0,341 1,245 1118,69 4237,2 1000 1000 9,32 g

Berechnung der spezifischen Emission (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 5.2):

PT 10,4262,72 0,166 gkWh PT 9,3262,72 0,149 gkWh, bei Hintergrundkorrektur

3.3.
Gasförmige Emissionen (CNG-Motor)

Mit einem PDP-CVS-System mit Doppelverdünnung seien folgende Prüfergebnisse erzielt worden:
MTOTW (kg) 4237,2
Ha (g/kg) 12,8
NOx conce (ppm) 17,2
NOx concd (ppm) 0,4
COconce (ppm) 44,3
COconcd (ppm) 1,0
HCconce (ppm) 27,0
HCconcd (ppm) 3,02
CH4 conce (ppm) 18,0
CH4 concd (ppm) 1,7
CO2,conce ( %) 0,723
Wact (kWh) 62,72

Berechnung des NOx -Korrekturfaktors (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.2);

KH,G 1 10,0329 12,810,71 1,074

Berechnung der NMHC-Konzentration (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.3.1);

a)
GC-Verfahren

NMHCconce 27,018,0 9,0 ppm

b)
NMC-Verfahren

Der Methan-Wirkungsgrad sei 0,04 und der Ethan-Wirkungsgrad 0,98 (siehe Anhang III Anlage 5 Abschnitt 1.8.4)

NMHCconce 27,0 10,0418,0 0,980,04 8,4 ppm

Berechnung der hintergrundkorrigierten Konzentrationen (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.3.1.1):

Der Bezugskraftstoff sei G20 (100 % Methan) mit der Zusammensetzung C1H4: FS 100 11 423,76 1 44 9,5 DF 9,5 0,723 27,0 44,3 10 4 13,01

Bei den NMHC ist die Hintergrundkonzentration die Differenz zwischen HCconcd und CH4 concd:

NOx conc 17,20,4 1113,01 16,8 ppm COconc 44,31,0 1113,01 43,4 ppm NMHCconc 8,41,32 1113,01 7,2 ppm CH4 conc 18,01,7 1113,01 16,4 ppm

Berechnung des Emissionsmassendurchsatzes (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.3.1):

NOx mass 0,001587 16,8 1,074 4237,2 121,330 g COmass 0,000966 43,4 4237,2 177,642 g NMHCmass 0,000502 7,2 4237,2 15,315 g CH4 mass 0,000554 16,4 4237,2 38,498 g

Berechnung der spezifischen Emissionen (Anhang III Anlage 2 Abschnitt 4.4)

NO x 121,33062,72 1,93 gkWh CO 177,64262,72 2,83 gkWh NMHC 15,31562,72 0,244 gkWh CH 4 38,49862,72 0,614 gkWh

4.
λ-VERSCHIEBUNGSFAKTOR (Sλ)

4.1.
Berechnung des λ Verschiebungsfaktors (Sλ)(1)

Sλ 2 1inert %100 n m4 O2* 100 mit:
Sλ=
λ-Verschiebungsfaktor
inert %=
Vol.-% der Inertgase im Kraftstoff (d. h. N2, CO2, He usw.)
O2*=
Vol.-% des ursprünglichen Sauerstoffs im Kraftstoff
n und m=

beziehen sich auf durchschnittliche CnHm-Werte, die den Kohlenwasserstoffgehalt des Kraftstoffs repräsentieren, d. h.

n 1 CH4 %100 2 C2 %100 3 C3 %100 4 C4 %100 5 C5 %100 .. 1diluent % 100

m 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 6 C2H6 %100 … 8 C3H8 %100 .. 1diluent % 100

mit:
CH4=
Vol.- % Methan im Kraftstoff
C2=
Vol.- % aller C2-Kohlenwasserstoffe (z. B.: C2H6, C2H4 usw.) im Kraftstoff
C3=
Vol.- % aller C3-Kohlenwasserstoffe (z. B.: C3H8, C3H6 usw.) im Kraftstoff
C4=
Vol.- % aller C3-Kohlenwasserstoffe (z. B.: C3H8, C3H6 usw.) im Kraftstoff
C5=
Vol.- % aller C4-Kohlenwasserstoffe (z. B.: C4H10, C4H8 usw.) im Kraftstoff
diluent=
Vol.-% der Verdünnungsgase im Kraftstoff (d. h. O2*, N2, CO2, He usw.)

4.2.
Beispiele für die Berechnung des λ-Verschiebungsfaktors Sλ

Beispiel 1:
G25: CH4 = 86 %, N2 = 14 % (Vol.-%)

n 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 0,86 114100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 0,86 114100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 0,86 114100 0,86 0,86 1

m 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 .. 1 diluent % 100 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 .. 1 diluent % 100 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 .. 1 diluent % 100 4 0,86 0,86 4

Sλ 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 114100 144 1,16

Beispiel 2:
GR: CH4 = 87 %, C2H6 = 13 % (Vol.-%)

n 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 0,87 2 0,13 10100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 0,87 2 0,13 10100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1diluent % 100 1 0,87 2 0,13 10100 1,13 1 1,13

m 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 .. 1 diluent % 100 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 .. 1 diluent % 100 4 CH4 %100 4 C2H4 %100 .. 1 diluent % 100 4 0,87 6 0,13 1 4,26

Sλ 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 10100 1,13 4,264 0,911

Beispiel 3:
USA: CH4 = 89 %, C2H6 = 4,5 %, C3H8 = 2,3 %, C6H14 = 0,2 %, O2 = 0,6 %, N2 = 4 %

n 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 CH4 %100 2 C2 %100 .. 1 diluent % 100 1 0,89 2 0,045 3 0,023 4 0,002 10,64 4100 1,11

m 4 CH4 %1004 C2H4 %1006 C2H6100..8 C3H8100 1diluent % 100 4 CH4 %1004 C2H4 %1006 C2H6100..8 C3H8100 1diluent % 100 4 CH4 %1004 C2H4 %1006 C2H6100..8 C3H8100 1diluent % 100 4 0,894 0,0458 0,02314 0,002 10,64100 4,24

Sλ 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 1inert %100 n m4 O2* 100 2 14100 1,11 4,244 0,6 100 0,96

Fußnote(n):

(1)

Stoichiometric Air/Fuel ratios of automotive fuels — SAE J1829, Juni 1987. John B. Heywood, Internal Combustion Engine Fundamentals, McGraw-Hill, 1988, Kapitel 3.4 „Combustion stoichiometry” (S. 68—72).

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