ANHANG III VO (EU) 2017/2400
EINGABEINFORMATIONEN ZU DEN EIGENSCHAFTEN DES FAHRZEUGS
- 1.
- Einführung
Dieser Anhang enthält die Liste der vom Fahrzeughersteller für das Simulationsinstrument bereitzustellenden Parameter. Das geltende XML-Schema sowie Beispieldaten können von der dafür bestimmten elektronischen Verteilungsplattform abgerufen werden.
- 2.
- Begriffsbestimmungen
- (1)
- „parameter ID” : im Simulationsinstrument verwendete eindeutige Kennzeichnung für einen bestimmten Eingabeparameter oder einen Satz Eingabedaten
- (2)
-
„type” : Datentyp des Parameters
- string…
- Zeichenabfolge in ISO8859-1-Kodierung
- token…
- Zeichenabfolge in ISO8859-1-Kodierung ohne Leerschritt am Anfang/am Ende
- date…
- Datum und Uhrzeit in koordinierter Weltzeit (UTC) im Format: YYYY-MM-DDTHH:MM:SSZ, wobei kursive Zeichen unveränderlich sind, z. B. 2002-05-30T09:30:10Z
- integer…
- Wert mit integralem Datentyp ohne führende Nullen, z. B. 1800
- double, X…
- Bruchzahl mit genau X Ziffern nach dem Dezimalzeichen ( „.” ) und ohne führende Nullen, z. B.“, für „double, 2” : 2345,67, für „double, 4” : „45.6780”
- (3)
- „unit” … physikalische Einheit des Parameters
- (4)
-
„korrigierte tatsächliche Fahrzeugmasse” bezeichnet die gemäß Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 der Kommission (*) unter „tatsächliche Fahrzeugmasse” angegebene Masse, wobei jedoch die Tanks zu mindestens 50 % ihres Fassungsvermögens zu füllen sind. Die flüssigkeitshaltigen Systeme werden zu 100 % des vom Hersteller angegebenen Fassungsvermögens gefüllt, wobei jedoch die flüssigkeitshaltigen Abwassersysteme leer bleiben müssen.
Bei mittelschweren und schweren Sololastkraftwagen und bei Sattelzugmaschinen wird die Masse ohne Aufbau und berichtigt um das zusätzliche Gewicht der nicht eingebauten Standardausrüstung gemäß Nummer 4.3 berechnet. Die Masse einer Standardkarosserie und eines Standard-Sattelanhängers oder -Anhängers zur Simulierung des vollständigen Fahrzeugs oder der vollständigen Fahrzeug-Anhänger- bzw. Fahrzeug-Sattelanhänger-Kombination wird vom Simulationsinstrument automatisch hinzugerechnet. Teile, die am und über dem Hauptrahmen angebracht sind, gelten als Teile des Aufbaus, wenn sie nur zur Erleichterung der Anbringung eines Aufbaus dienen, der unabhängig von den für den fahrbereiten Zustand notwendigen Teilen ist.
Bei schweren Bussen, bei denen es sich um Primärfahrzeuge handelt, ist die „korrigierte tatsächliche Fahrzeugmasse” nicht anwendbar, da der generische Massenwert vom Simulationsinstrument zugewiesen wird.
- (5)
-
„Höhe der integrierten Karosserie” bezeichnet die Differenz in „Z” -Richtung zwischen dem Bezugspunkt „A” des höchsten Punkts und dem niedrigsten Punkt „B” einer integrierten Karosserie (siehe Abbildung 1). Bei Fahrzeugen, die vom Standardfall abweichen, gelten die folgenden Fälle (siehe Abbildung 2):
- —
-
h1 die Differenz zwischen Punkt A, der jedoch im Querschnitt des Fahrzeugs am hinteren Ende der ersten Fahrgasttür bestimmt wird, und Punkt B ist;
- —
-
h2 der Unterschied zwischen Punkt A und Punkt B ist.
- —
-
h1 die Differenz zwischen Punkt A, der jedoch im Querschnitt des Fahrzeugs am hinteren Ende der ersten Fahrgasttür bestimmt wird, und Punkt B ist;
- —
-
h2 der Unterschied zwischen Punkt A und Punkt B ist.
- —
-
Höhe der integrierten Karosserie, bestimmt im Dachteil.
- —
-
Die Höhe der integrierten Karosserie ist die Differenz zwischen dem höchsten Punkt des Fahrzeugs innerhalb eines Meters in Längsrichtung der Frontscheibe oder, bei einem Doppeldeckfahrzeug, der oberen Frontscheibe und Punkt B.
Sonderfall 1, zwei Ebenen: Die Höhe der integrierten Karosserie ist der Durchschnitt von h1 und h2, wobei
Sonderfall 2, geneigt: Die Höhe der integrierten Karosserie ist der Durchschnitt von h1 und h2, wobei
Sonderfall 3, offen ohne durchgehendes Dach:
Sonderfall 4, offen Oberteil ohne Dach:
Bei allen anderen Fahrzeugen, die nicht unter den Standardfall oder die Sonderfälle 1 bis 4 fallen, ist die Höhe der integrierten Karosserie die Differenz zwischen dem höchsten Punkt des Fahrzeugs und Punkt B. Dieser Parameter ist nur für schwere Busse relevant.
Abbildung 1
Abbildung 2
- (6)
- Bezugspunkt „A” bezeichnet den höchsten Punkt des Aufbaus (Abbildung 1). Karosserieverkleidungen und/oder Konstruktionstafeln, Halterungen für die Montage beispielsweise von HLK-Anlagen, Luken o. ä. sind nicht zu berücksichtigen.
- (7)
- Bezugspunkt „B” bezeichnet den niedrigsten Punkt an der unteren Außenkante des Aufbaus (Abbildung 1). Halterungen für die Montage beispielsweise von Achsen werden nicht berücksichtigt.
- (8)
- „Fahrzeuglänge” bezeichnet die Fahrzeugabmessung gemäß Anhang I Anlage 1 Tabelle I der Verordnung (EU) Nr. 1230/2012. Darüber hinaus werden abnehmbare Lastträger, nicht abnehmbare Kupplungsteile und andere nicht abnehmbare Außenteile, die sich nicht auf die Nutzfläche für Fahrgäste auswirken, nicht berücksichtigt. Dieser Parameter ist nur für schwere Busse relevant.
- (9)
- „Fahrzeugbreite” bezeichnet die Fahrzeugabmessung gemäß Anhang I Anlage 1 Tabelle II der Verordnung (EU) Nr. 1230/2012. Abweichend von diesen Bestimmungen sind abnehmbare Lastträger, nicht abnehmbare Kupplungsteile und andere nicht abnehmbare Außenteile, die sich nicht auf die Nutzfläche für Fahrgäste auswirken, nicht zu berücksichtigen.
- (10)
- „Einstiegshöhe in nicht geneigter Lage” bezeichnet die Höhe des Fußbodens an der ersten Türöffnung über dem Boden, gemessen an der vordersten Tür des Fahrzeugs, wenn sich das Fahrzeug in nicht geneigter Lage befindet.
- (11)
- „Brennstoffzelle” bezeichnet einen Energiewandler, der chemische Energie (Einspeisung) in elektrische Energie (abgegebene Leistung) oder umgekehrt umwandelt.
- (12)
- „Brennstoffzellenfahrzeug” ( „FCV” : fuel cell vehicle) bezeichnet ein Fahrzeug, das mit einem Antriebsstrang ausgerüstet ist, der ausschließlich eine oder mehrere Brennstoffzellen und eine oder mehrere elektrische Maschinen als Antriebsenergiewandler enthält.
- (13)
- „Brennstoffzellen-Hybridfahrzeug” ( „FCHV” : fuel cell hybrid vehicle) bezeichnet ein Brennstoffzellenfahrzeug, das mit einem Antriebsstrang ausgerüstet ist, der mindestens ein Kraftstoffspeichersystem und mindestens ein wiederaufladbares Speichersystem für elektrische Energie als Antriebsenergiespeichersysteme enthält.
- (14)
- „reines ICE-Fahrzeug” (ICE: internal combustion engine – Verbrennungsmotor) bezeichnet ein Fahrzeug, bei dem alle Antriebsenergiewandler Verbrennungsmotoren sind.
- (15)
- „elektrische Maschine” ( „EM” ) bezeichnet einen Energiewandler, der elektrische in mechanische Energie und umgekehrt umwandelt.
- (16)
- „Energiespeichersystem” bezeichnet ein System, das Energie speichert und diese in der gleichen Form wie die Eingangsenergie abgibt.
- (17)
- „Antriebsenergiespeichersystem” bezeichnet ein Energiespeichersystem des Antriebsstrangs, das keine periphere Vorrichtung ist und dessen Ausgangsenergie unmittelbar oder mittelbar für den Antrieb des Fahrzeugs verwendet wird.
- (18)
- „Art des Antriebsenergiespeichersystems” bezeichnet ein Kraftstoffspeichersystem, ein wiederaufladbares Speichersystem für elektrische Energie (REESS: rechargeable electric energy storage system) oder ein wiederaufladbares Speichersystem für mechanische Energie.
- (19)
- „unterhalb” bezeichnet eine Position im Antriebsstrang des Fahrzeugs, die näher an den Rädern liegt als die tatsächliche Bezugsposition.
- (20)
- „Antriebsstrang” bezeichnet die miteinander verbundenen Bestandteile des Antriebsstrangs zur Übertragung der mechanischen Energie zwischen dem (den) Antriebsenergiewandler(n) und den Rädern.
- (21)
- „Energiewandler” bezeichnet eine Anlage, bei dem sich die Art der Eingangsenergie von der Art der Ausgangsenergie unterscheidet.
- (22)
- „Antriebsenergiewandler” bezeichnet einen Energiewandler des Antriebsstrangs, der keine periphere Vorrichtung ist und dessen Ausgangsenergie unmittelbar oder mittelbar für den Antrieb des Fahrzeugs verwendet wird.
- (23)
- „Art des Antriebsenergiewandlers” bezeichnet einen Verbrennungsmotor, eine elektrische Maschine oder eine Brennstoffzelle.
- (24)
- „Energieform” bezeichnet elektrische Energie, mechanische Energie oder chemische Energie (einschließlich Kraftstoffe).
- (25)
- „Kraftstoffspeichersystem” bezeichnet ein Antriebsenergiespeichersystem, das chemische Energie in Form von flüssigem oder gasförmigem Kraftstoff speichert.
- (26)
- „Hybridfahrzeug” ( „HV” : hybrid vehicle) bezeichnet ein Fahrzeug, das mit einem Antriebsstrang ausgerüstet ist, der mindestens zwei verschiedene Arten von Antriebsenergiewandlern und mindestens zwei verschiedene Arten von Antriebsenergiespeichersystemen enthält.
- (27)
- „Hybridelektrofahrzeug” ( „HEV” : hybrid electric vehicle) bezeichnet ein Hybridfahrzeug, bei dem einer der Antriebsenergiewandler eine elektrische Maschine und der andere ein Verbrennungsmotor ist.
- (28)
- „Serien-HEV” bezeichnet ein HEV mit einer Antriebsstrangarchitektur, bei der der Verbrennungsmotor einen oder mehrere elektrische Energieumwandlungspfade antreibt, ohne dass eine mechanische Verbindung zwischen dem Verbrennungsmotor und den Rädern des Fahrzeugs besteht.
- (29)
- „interner Verbrennungsmotor” ( „ICE” : internal combustion engine) bezeichnet einen Energiewandler mit intermittierender oder kontinuierlicher Oxidation von brennbarem Kraftstoff, der chemische in mechanische Energie und umgekehrt umwandelt.
- (30)
- „extern aufladbares Hybridelektrofahrzeug” ( „OVC-HEV” : off-vehicle charging hybrid electric vehicle) bezeichnet ein Hybridelektrofahrzeug, das durch eine externe Quelle aufgeladen werden kann.
- (31)
- „Parallel-HEV” bezeichnet ein HEV mit einer Antriebsstrangarchitektur, bei der der Verbrennungsmotor nur einen einzigen mechanisch verbundenen Pfad zwischen dem Motor und den Rädern des Fahrzeugs antreibt.
- (32)
- „periphere Vorrichtungen” bezeichnet Energie verbrauchende, umwandelnde, speichernde oder liefernde Vorrichtungen, bei denen die Energie nicht direkt oder indirekt vorwiegend für den Fahrzeugantrieb verwendet wird, die aber unverzichtbar für den Betrieb des Antriebsstrangs sind.
- (33)
- „Antriebsstrang” bezeichnet die gesamte Kombination in einem Fahrzeug aus Antriebsenergiespeichersystemen, Antriebsenergiewandlern und Abtriebsstrang, die an den Rädern die mechanische Energie für den Fahrzeugantrieb liefert, einschließlich peripherer Vorrichtungen.
- (34)
- „Fahrzeug mit reinem Elektroantrieb” ( „PEV” : pure electric vehicle) bezeichnet ein Fahrzeug gemäß Artikel 3 Nummer 16 der Verordnung (EU) 2018/858, das mit einem Antriebsstrang ausgerüstet ist, der ausschließlich elektrische Maschinen als Antriebsenergiewandler und ausschließlich wiederaufladbare elektrische Energiespeichersysteme zur Speicherung der Antriebsenergie und/oder alternativ andere Einrichtungen zur direkten konduktiven oder induktiven Einspeisung von elektrischer Energie aus dem Stromnetz, das die Antriebsenergie für das Kraftfahrzeug bereitstellt, enthält.
- (35)
- „oberhalb” bezeichnet eine Position im Antriebsstrang des Fahrzeugs, die weiter weg von den Rädern liegt als die tatsächliche Bezugsposition.
- (36)
- „IEPC” (integrated electric powertrain component) bezeichnet ein integriertes elektrisches Antriebsstrangbauteil gemäß Anhang Xb Nummer 2 Ziffer 36.
- (37)
- „IHPC Typ 1” (IHPC: integrated hybrid electric vehicle powertrain component) bezeichnet ein integriertes Hybridelektrofahrzeug-Antriebsstrangbauteil des Typs 1 gemäß Anhang Xb Nummer 2 Absatz 38;
- (38)
- „dynamische Ladetechnologie” bezeichnet eine Technologie, mit der das Fahrzeug während der Fahrt mit einer externen Stromversorgung verbunden werden kann, sodass die Antriebs- und/oder Hilfssysteme des Fahrzeugs direkt gespeist und/oder die Batterien aufgeladen werden.
- (39)
- „Oberleitungsstromabnehmer” bezeichnet eine dynamische Ladetechnologie für den Kontakt und die Stromversorgung über eine Oberleitungsinfrastruktur auf Straßen.
- (40)
- „Oberleitungstrolley” bezeichnet eine dynamische Ladetechnologie mit Stromabnehmerpolen für den Kontakt mit der Oberleitungsinfrastruktur.
- (41)
- „Bodenstromschiene” bezeichnet eine dynamische Ladetechnologie, mit der elektrische Energie über Schienen in oder auf der Straßenoberfläche konduktiv auf das Fahrzeug übertragen wird.
- (42)
- „oberleitungsfrei” bezeichnet eine dynamische Ladetechnologie, mit der elektrische Energie über Vorrichtungen in oder auf der Straßenoberfläche, die Magnetfelder erzeugen, induktiv auf das Fahrzeug übertragen wird.
- (43)
- „komprimierter gasförmiger Wasserstoff” bezeichnet eine Speichertechnologie für Wasserstoff, bei der Wasserstoff gasförmig gespeichert wird.
- (44)
- „flüssiger Wasserstoff” bezeichnet eine Speichertechnologie für Wasserstoff, bei der Wasserstoff in flüssiger Form gespeichert wird.
- (45)
- „kryokomprimierter Wasserstoff” bezeichnet eine Speichertechnologie für Wasserstoff, bei der Wasserstoff bei Temperaturen, die von nahe der Verflüssigungstemperatur bis zur Umgebungstemperatur reichen, und bei einem Druck von mindestens 200 bar gespeichert wird. Die Wasserstoffspeichertechnologie ist bei Umgebungstemperatur möglich, ihre Nennkapazität kann aber nur bei Temperaturen nahe der Verflüssigungstemperatur von Wasserstoff erreicht werden.
- (46)
-
„Leerzustand des Wasserstofftanks” bezeichnet den Zustand eines Wasserstofftanks, aus dem es noch möglich ist, mit einer einzigen Wiederbetankung ohne Entlüftung einen vollen Tank zu erzielen und der eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
- a)
- unterhalb dieses Tankstands wird dem Fahrer der Hinweis „leer” , „fast leer” oder Ähnliches angezeigt;
- b)
- unterhalb dieses Tankstands erbringt das Wasserstoff-Energieumwandlungssystem eine deutlich eingeschränkte Leistung.
- (47)
- „extern aufladbares Hybridfahrzeug” ( „OVC-HV” : off-vehicle charging hybrid vehicle) bezeichnet ein Hybridfahrzeug, das durch eine externe Quelle aufgeladen werden kann.
- (48)
- „extern aufladbares Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeug” ( „OVC-FCHV” : off-vehicle charging fuel cell hybrid vehicle) bezeichnet ein Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeug, das durch eine externe Quelle aufgeladen werden kann.
- (49)
- „vom Fahrer wählbare Betriebsart” bezeichnet eine nur vom Fahrer wählbare Bedingung, durch welche Emissionen oder Kraftstoffverbrauch und/oder Energieverbrauch beeinflusst werden könnten.
- (50)
-
„primäre Betriebsart” bezeichnet eine einzelne vom Fahrer wählbare Betriebsart, die beim Einschalten des Fahrzeugs immer ausgewählt ist, unabhängig von der vom Fahrer wählbaren Betriebsart, die beim vorherigen Abschalten des Fahrzeugs ausgewählt war, und die folgende Bedingungen erfüllt:
- a)
- es kann keine andere Betriebsart dafür festgelegt werden;
- b)
- es kann nur durch eine vorsätzliche Handlung des Fahrers nach dem Einschalten des Fahrzeugs auf eine andere vom Fahrer wählbare Betriebsart umgeschaltet werden.
- (51)
- „primäre Betriebsart Batteriebetrieb” bezeichnet eine primäre Betriebsart, bei der ein OVC-HV ausschließlich mit der Antriebsenergie des wiederaufladbaren Speichersystems für elektrische Energie (REESS) betrieben wird.
- 3.
- Satz Eingabeparameter
In den Tabellen 1 bis 17 sind die Sätze von Eingabeparametern aufgeführt, die in Bezug auf die Merkmale des Fahrzeugs anzugeben sind. Je nach Anwendungsfall (mittelschwere Lastkraftwagen, schwere Lastkraftwagen und schwere Busse) sind unterschiedliche Sätze erforderlich. Bei schweren Bussen wird unterschieden zwischen Eingabeparametern, die für die Simulationen am Primärfahrzeug und für die Simulationen am vollständigen bzw. vervollständigten Fahrzeug anzugeben sind. Es gelten folgende Bestimmungen:- —
-
Die Primärfahrzeughersteller liefert alle in der Spalte für Primärfahrzeuge aufgeführten Parameter.
- —
-
Die Primärfahrzeughersteller können darüber hinaus zusätzliche Eingabeparameter für das vollständige bzw. vervollständigte Fahrzeug bereitstellen, die bereits in dieser ersten Stufe ermittelt werden können. Dabei müssen sowohl der Satz von Eingabeparametern für das Primärfahrzeug als auch der Satz zusätzlicher Eingabeparameter folgende Parameter enthalten: „Manufacturer” (P235), „Manufacturer Address” (P252), „VIN” (P238) und „Date” (P239).
- —
-
Die Zwischenfahrzeughersteller stellen Eingabeparameter für das vollständige bzw. vervollständigte Fahrzeug bereit, die in dieser Stufe bestimmt werden können und für die sie verantwortlich sind. Wird ein Parameter, der bereits in einer früheren Fertigungsstufe bereitgestellt wurde, aktualisiert, muss der gesamte Status des Parameters angegeben werden (Beispiel: Wird eine zweite Wärmepumpe zum Fahrzeug hinzugefügt, muss die Technologie beider Systeme angegeben werden). Die Zwischenfahrzeughersteller stellen in allen Fällen folgende Parameter bereit: „Manufacturer” (P235), „Manufacturer Address” (P252), „VIN” (P238) und „Date” (P239).
- —
-
Die Hersteller von vervollständigten Fahrzeugen stellen Eingabeparameter bereit, die in dieser Stufe bestimmt werden können und für die sie verantwortlich sind. Im Hinblick auf notwendige Aktualisierungen der Parameter, die bereits in früheren Fertigungsstufen bereitgestellt wurden, gelten dieselben Bestimmungen wie für Zwischenfahrzeughersteller. In allen Fällen sind folgende Parameter bereitzustellen: „Manufacturer” (P235), „Manufacturer Address” (P252), „VIN” (P238), „Date” (P239) und „Corrected Actual Mass” (P038). Um die erforderlichen Simulationen durchführen zu können, muss der konsolidierte Datensatz aus allen Fertigungsstufen die gesamten in der Spalte für das vollständige bzw. vervollständigte Fahrzeug aufgeführten Angaben enthalten.
- —
-
Die Hersteller von vollständigen Fahrzeugen müssen alle Eingabeparameter liefern. Sowohl der Satz von Eingabeparametern für das Primärfahrzeug als auch der Satz von Eingabeparametern für das vollständige Fahrzeug müssen folgende Parameter enthalten: „Manufacturer” (P235), „Manufacturer Address” (P252), „VIN” (P238) und „Date” (P239).
- —
-
Der Parameter „VehicleDeclarationType” (P293) muss in allen Fertigungsstufen geliefert werden, in denen einer der für das vollständige bzw. vervollständigte Fahrzeug aufgeführten Parameter bereitgestellt wird.
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Lastkraftwagen | Mittelschwere Lastkraftwagen | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges oder vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Manufacturer | P235 | Token | [-] | X | X | X | X | |
| Manufacturer Address | P252 | Token | [-] | X | X | X | X | |
| Model_CommercialName | P236 | Token | [-] | X | X | X | X | |
| VIN | P238 | Token | [-] | X | X | X | X | |
| Datum | P239 | Datum Uhrzeit | [-] | Datum und Zeitpunkt der Erstellung der Eingabeinformationen und Eingabedaten | X | X | X | X |
| Legislative Category | P251 | string | [-] | Zulässige Werte: „N2” , „N3” , „M3” | X | X | X | X |
| ChassisConfiguration | P036 | string | [-] | Zulässige Werte: „Rigid Lorry” , „Tractor” , „Van” , „Bus” | X | X | X | |
| AxleConfiguration | P037 | string | [-] | Zulässige Werte: „4 × 2” , „4 × 2F” , „6 × 2” , „6 × 4” , „8 × 2” , „8 × 4” , wobei „4 × 2F” 4 × 2-Fahrzeuge mit angetriebener Vorderachse bezeichnet | X | X | X | |
| Articulated | P281 | boolean | Gemäß Artikel 3 Nummer 37 | X | ||||
| CorrectedActualMass | P038 | int | [kg] | Entsprechend der „korrigierten tatsächlichen Fahrzeugmasse” gemäß Nummer 2 Absatz 4 | X | X | X | |
| TechnicalPermissibleMaximum LadenMass | P041 | int | [kg] | Gemäß Artikel 2 Nummer 7 der Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 | X | X | X | X |
| IdlingSpeed | P198 | int | [1/min] |
Gemäß Nummer 7.1 Für PEV und FCHV ist keine Eingabe erforderlich. |
X | X | X | |
| RetarderType | P052 | string | [-] |
Zulässige Werte: „None” , „Losses included in Gearbox” , „Engine Retarder” , „Transmission Input Retarder” , „Transmission Output Retarder” , „Axlegear Input Retarder” „Axlegear Input Retarder” gilt nur für die Antriebsstrangarchitekturen „E3” , „S3” , „F3” , „S-IEPC” , „F-IEPC” und „E-IEPC” . Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. |
X | X | X | |
| RetarderRatio | P053 | double, 3 | [-] |
Übersetzungsverhältnis gemäß Anhang VI Tabelle 2 Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. |
X | X | X | |
| AngledriveType | P180 | string | [-] |
Zulässige Werte: „None” , „Losses included in Gearbox” , „Separate Angledrive” Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. |
X | X | X | |
| PTOShafts GearWheels(1) | P247 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „only the drive shaft of the PTO” , „drive shaft and/or up to 2 gear wheels” , „drive shaft and/or more than 2 gear wheels” , „only one engaged gearwheel above oil level” , „PTO which includes 1 or more additional gearmesh(es), without disconnect clutch” Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. Bei IEPS und IHPC ist keine Eingabe erforderlich. |
X | |||
| PTOOther Elements(1) | P248 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „shift claw, synchroniser, sliding gearwheel” , „multi-disc clutch” , „multi-disc clutch, oil pump” Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. |
X | |||
| Motor-Eingabedaten gemäß Anhang V Anlage 7 | Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist | X | X | X | ||||
| Getriebe-Eingabedaten gemäß Anhang VI Anlage 12 Tabellen 1 bis 3 | Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist. Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. | X | X | X | ||||
| Drehmomentwandler-Eingabedaten gemäß Anhang VI Anlage 12 Tabellen 4 und 5 | Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist. Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. | X | X | X | ||||
| Achsen-Eingabedaten gemäß Anhang VII Anlage 6 Tabellen 1 und 2 | Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist. Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. | X | X | X | ||||
| Winkelgetriebe-Eingabedaten gemäß Anhang VI Anlage 12 Tabellen 6 und 7 | Bezieht sich auf zertifizierte ADC, die in der Winkelgetriebe-Position installiert sind.Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist.Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. | X | X | X | ||||
| Retarder-Eingabedaten gemäß Anhang VI Anlage 12 Tabellen 8 und 9 | Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist und die Verluste des Retarders nicht zusammen mit den Getriebeelement-Eingabedaten angegeben werden.Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. | X | X | X | ||||
| Luftwiderstand-Eingabedaten gemäß Anhang VIII Anlage 9 Tabelle 1 | P268 | token | [-] | Gilt nur, wenn zertifizierte Eingabedaten vorliegen | X | X | X | |
| AirdragModifiedMultistage | P334 | boolean | [-] |
Erforderliche Eingabe für alle Fertigungsstufen nach einem ersten Eintrag für die Luftwiderstandskomponente. Wenn der Parameter auf „true” gesetzt wird, ohne dass eine zertifizierte Luftwiderstandskomponente angegeben wird, werden vom Simulationsinstrument Standardwerte gemäß Anhang VIII angewandt. |
X | |||
| IEPC-Eingabedaten gemäß Anhang Xb Anlage 15 | Gilt nur, wenn das Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist.Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 für jeden einzelnen Antriebsstrang ein separater Eintrag erforderlich. | X | X | X | ||||
| ZeroEmissionVehicle | P269 | boolean | [-] | Gemäß Artikel 3 Nummer 15 | X | X | X | |
| VocationalVehicle | P270 | boolean | [-] | Gemäß Artikel 3 Nummer 9 der Verordnung (EU) 2019/1242 | X | |||
| NgTankSystem | P275 | string | [-] |
Zulässige Werte: „Compressed” , „Liquefied” Nur relevant für Fahrzeuge mit Motoren der Kraftstoffart „NG PI” und „NG CI” (P193) Sind beide Tanksysteme in einem Fahrzeug vorhanden, so ist das System, das die größere Menge an Kraftstoffenergie aufnehmen kann, als Eingabe für das Simulationsinstrument anzugeben. |
X | X | X | |
| Sleepercab | P276 | boolean | [-] | X | ||||
| ClassBus | P282 | string | [-] | Zulässige Werte: „I” , „I+II” , „A” , „II” , „II+III” , „III” , „B” gemäß Absatz 2 der UN-Regelung Nr. 107 | X | |||
| NumberPassengersSeatsLowerDeck | P283 | int | [-] |
Anzahl der Fahrgastsitze, ausgenommen des Fahrersitzes und der Sitze des Fahrpersonals. Bei einem Doppeldeckfahrzeug dient dieser Parameter zur Angabe der Fahrgastsitze auf dem unteren Fahrgastdeck. Bei Eindeckfahrzeugen dient dieser Parameter zur Angabe der Gesamtzahl der Fahrgastsitze. |
X | |||
| NumberPassengersStandingLowerDeck | P354 | int | [-] |
Zahl der registrierten stehenden Fahrgäste Bei einem Doppeldeckfahrzeug dient dieser Parameter zur Angabe der registrierten stehenden Fahrgäste auf dem unteren Fahrgastdeck. Bei Eindeckfahrzeugen dient dieser Parameter zur Angabe der Gesamtzahl der registrierten stehenden Fahrgäste. |
X | |||
| NumberPassengersSeatsUpperDeck | P284 | int | [-] |
Anzahl der Fahrgastsitze auf dem oberen Fahrgastdeck eines Doppeldeckfahrzeugs, ausgenommen des Fahrersitzes und der Sitze des Fahrpersonals. Bei Eindeckfahrzeugen lautet die Eingabe „0” . |
X | |||
| NumberPassengersStandingUpperDeck | P355 | int | [-] |
Bei einem Doppeldeckfahrzeug Anzahl der registrierten stehenden Fahrgäste auf dem oberen Fahrgastdeck. Bei Eindeckfahrzeugen lautet die Eingabe „0” . |
X | |||
| BodyworkCode | P285 | int | [-] | Zulässige Werte: „CA” , „CB” , „CC” , „CD” , „CE” , „CF” , „CG” , „CH” , „CI” , „CJ” gemäß Anhang I Teil C Nummer 3 der Verordnung (EU) 2018/858. Bei Busfahrgestellen mit Fahrzeugcode CX ist keine Eingabe erforderlich. | X | |||
| LowEntry | P286 | boolean | [-] | „low entry” gemäß Anhang I Nummer 1.2.3 | X | |||
| HeightIntegratedBody | P287 | int | [mm] | gemäß Nummer 2 Absatz 5 | X | |||
| VehicleLength | P288 | int | [mm] | gemäß Nummer 2 Absatz 8 | X | |||
| VehicleWidth | P289 | int | [mm] | gemäß Nummer 2 Absatz 9 | X | |||
| EntranceHeight | P290 | int | [mm] | gemäß Nummer 2 Absatz 10 | X | |||
| DoorDriveTechnology | P291 | string | [-] | Zulässige Werte: „pneumatic” , „electric” , „mixed” | X | |||
| Cargo volume | P292 | double, 3 | [m3] | Nur relevant für Fahrzeuge mit der Fahrgestellkonfiguration „van” | X | |||
| VehicleDeclarationType | P293 | string | [-] | Zulässige Werte: „interim” , „final” | X | |||
| VehicleTypeApprovalNumber | P352 | token | [-] |
Typgenehmigungsnummer für das vollständige Fahrzeug Bei Einzelgenehmigungen die Einzelgenehmigungsnummer für das Fahrzeug |
X | X | X | |
| H2StorageUsableCapacity | P545 | double, 1 | [kg] |
Gemäß Nr. 12. Nur relevant für Fahrzeuge mit einem Kraftstoffspeichersystem mit Wasserstoff. Bei schweren Bussen darf die Eingabe nur von dem für das Kraftstoffspeichersystem verantwortlichen Hersteller oder bei Änderungen an einem bestehenden Kraftstoffspeichersystem erfolgen. |
X | X | X | X |
| HydrogenStorageTechnology | P546 | string | [-] |
Zulässige Werte: „Compressed” , „Liquid” , „Cryo-compressed” . Nur relevant für Fahrzeuge mit einem Kraftstoffspeichersystem mit Wasserstoff. Bei schweren Bussen darf die Eingabe nur von dem für das Kraftstoffspeichersystem verantwortlichen Hersteller oder bei Änderungen an einem bestehenden Kraftstoffspeichersystem erfolgen. |
X | X | X | X |
| SimulationToolLicenceNumber | P547 | token | [-] | Lizenznummer des Simulationsinstruments gemäß Artikel 7 | X | X | X | X |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Lastkraftwagen | Mittelschwere Lastkraftwagen | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AxleNumber | P548 | integer | [-] | Position der Radachse am Fahrzeug, wobei beginnend bei 1 von vorne nach hinten gezählt wird | X | X | X | |
| Twin Tyres | P045 | boolean | [-] | X | X | X | ||
| Axle Type | P154 | string | [-] | Zulässige Werte: „VehicleNonDriven” , „VehicleDriven” | X | X | X | |
| Steered | P195 | boolean | Angabe „steered” nur bei aktiven gelenkten Achsen | X | X | X | ||
| Reifen-Eingabedaten gemäß Anhang X Anlage 3 | X | X | X | |||||
| Wheel End Friction | P549 | double, 1 | [Nm] |
Angegebener Wert für die Radendreibung. Ermittelt gemäß Anhang VIIa Nummer 3.6. Die Radenden im Fahrzeug müssen dieselben oder niedrigere Reibungswerte aufweisen. Bei Standardwerten ist keine Eingabe erforderlich. Eingabe nur für nicht angetriebene Achsen relevant. |
X | X | ||
| Certification number wheel end | P550 | token | [-] |
Zertifizierungsnummer(n) der Bescheinigung(en) für die angegebene Radendreibung laut Eingabe zur Radendreibung (P549). Eingabe nur für Achsen relevant, bei denen tatsächlich eine Eingabe zur Radendreibung vorhanden ist. Mehrfacheinträge möglich. |
X | X | ||
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz |
|---|---|---|---|---|
| EngineCoolingFan/Technology | P181 | string | [-] | Zulässige Werte: „Crankshaft mounted — Electronically controlled visco clutch” , „Crankshaft mounted — Bimetallic controlled visco clutch” , „Crankshaft mounted — Discrete step clutch” , „Crankshaft mounted — On/off clutch” , „Belt driven or driven via transm. — Electronically controlled visco clutch” , „Belt driven or driven via transm. — Bimetallic controlled visco clutch” , „Belt driven or driven via transm. — Discrete step clutch” , „Belt driven or driven via transm. — On/off clutch” , „Hydraulic driven — Variable displacement pump” , „Hydraulic driven — Constant displacement pump” , „Electrically driven — Electronically controlled” |
| SteeringPump/Technology | P182 | string | [-] |
Zulässige Werte: „Fixed displacement” , „Fixed displacement with elec. control” , „Dual displacement” , „Dual displacement with elec. control” , „Variable displacement mech. controlled” , „Variable displacement elec. controlled” , „Electric driven pump” , „Full electric steering gear” . Für PEV, FCHV bzw. HEV mit Antriebsstrangkonfiguration „S” oder „S-IEPC” gemäß Nummer 10.1.1 sind nur „Electric driven pump” bzw. „Full electric steering gear” als Werte zulässig. Für jede aktive gelenkte Radachse ist ein separater Eintrag zusammen mit der Achsposition erforderlich (wobei beginnend bei 1 von vorne nach hinten gezählt wird). |
| ElectricSystem/Technology | P183 | string | [-] | Zulässige Werte: „Standard technology” , „Standard technology - LED headlights, all” |
| PneumaticSystem/Technology | P184 | string | [-] |
Zulässige Werte: „Small” , „Small + ESS” , ‘ „Small + visco clutch” , „Small + mech. clutch” , „Small + ESS + AMS” , „Small + visco clutch + AMS” , „Small + mech. clutch + AMS” , „Medium Supply 1-stage” , „Medium Supply 1-stage + ESS” , „Medium Supply 1-stage + visco clutch” , „Medium Supply 1-stage + mech. clutch” , „Medium Supply 1-stage + ESS + AMS” , „Medium Supply 1-stage + visco clutch + AMS” , „Medium Supply 1-stage + mech. clutch + AMS” , „Medium Supply 2-stage” , „Medium Supply 2-stage + ESS” , „Medium Supply 2-stage + visco clutch” , „Medium Supply 2-stage + mech. clutch” , „Medium Supply 2-stage + ESS + AMS” , „Medium Supply 2-stage + visco clutch + AMS” , „Medium Supply 2-stage + mech. clutch + AMS” , „Large Supply” , „Large Supply + ESS” , „Large Supply + visco clutch” , „Large Supply + mech. clutch” , „Large Supply + ESS + AMS” , „Large Supply + visco clutch + AMS” , „Large Supply + mech. clutch + AMS” , „Vacuum pump” , „Small + elec. driven” , „Small + ESS AMS + elec. driven” , „Medium Supply 1-stage + elec. driven” , „Medium Supply 1-stage + AMS + elec. driven” , „Medium Supply 2-stage + elec. driven” , „Medium Supply 2-stage + AMS + elec. driven” , „Large Supply + elec. driven” , „Large Supply + AMS + elec. driven” , „Vacuum pump + elec. driven” Für PEV bzw. FCHV ist nur „elec. driven” als Wert zulässig. |
| HVAC/Technology | P185 | string | [-] | Zulässige Werte: „None” , „Default” |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EngineCoolingFan/Technology | P181 | string | [-] | Zulässige Werte: „Crankshaft mounted — Electronically controlled visco clutch” , „Crankshaft mounted — Bimetallic controlled visco clutch” , „Crankshaft mounted — Discrete step clutch 2 stages” , „Crankshaft mounted — Discrete step clutch 3 stages” , „Crankshaft mounted — On/off clutch” , „Belt driven or driven via transm. — Electronically controlled visco clutch” , „Belt driven or driven via transm. — Bimetallic controlled visco clutch” , „Belt driven or driven via transm. — Discrete step clutch 2 stages” , „Belt driven or driven via transm. — Discrete step clutch 3 stages” , „Belt driven or driven via transm. — On/off clutch” , „Hydraulic driven — Variable displacement pump” , „Hydraulic driven — Constant displacement pump” , „Electrically driven — Electronically controlled” | X | |
| SteeringPump/Technology | P182 | string | [-] |
Zulässige Werte: „Fixed displacement” , „Fixed displacement with elec. control” , „Dual displacement” , „Dual displacement with elec. control” , „Variable displacement mech. controlled” , „Variable displacement elec. controlled” , „Electric driven pump” , „Full electric steering gear” . Für PEV, FCHV bzw. HEV mit Antriebsstrangkonfiguration „S” oder „S-IEPC” gemäß Nummer 10.1.1 ist nur „Electric driven pump” bzw. „Full electric steering gear” als Wert zulässig. Für jede aktive gelenkte Radachse ist ein separater Eintrag zusammen mit der Achsposition erforderlich (wobei beginnend bei 1 von vorne nach hinten gezählt wird). |
X | |
| ElectricSystem/AlternatorTechnology | P294 | string | [-] |
Zulässige Werte: „conventional” , „smart” , „no alternator” Ein einziger Eintrag pro Fahrzeug Bei reinen ICE-Fahrzeugen ist nur „conventional” oder „smart” als Wert zulässig. Für HEV mit Antriebsstrangkonfiguration „S” oder „S-IEPC” gemäß Nummer 10.1.1 ist nur „no alternator” bzw. „conventional” als Wert zulässig. Für PEV bzw. FCHV ist keine Eingabe erforderlich. |
X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorRatedCurrent | P295 | integer | [A] | Separater Eintrag pro intelligentem Generator | X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorRatedVoltage | P296 | integer | [V] |
Zulässige Werte: „12” , „24” , „48” Separater Eintrag je intelligentem Generator |
X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorBatteryTechnology | P297 | string | [-] |
Zulässige Werte: „lead-acid battery – conventional” , „lead-acid battery – AGM” , „lead-acid battery – gel” , „li-ion battery - high power” , „li-ion battery - high energy” Separater Eintrag pro durch ein intelligentes Generatorsystem aufgeladene Batterie |
X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorBatteryNominalVoltage | P298 | integer | [V] |
Zulässige Werte: „12” , „24” , „48” Bei Batterien in Reihenschaltung (z. B. zwei 12-V-Einheiten für ein 24-V-System), ist die tatsächliche Nennspannung der einzelnen Batterieeinheiten (in diesem Beispiel 12 V) anzugeben. Separater Eintrag pro durch ein intelligentes Generatorsystem aufgeladene Batterie |
X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorBatteryRatedCapacity | P299 | integer | [Ah] | Separater Eintrag pro durch ein intelligentes Generatorsystem aufgeladene Batterie | X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorCapacitorTechnology | P300 | string | [-] |
Zulässige Werte: „with DCDC converter” Separater Eintrag pro durch ein intelligentes Generatorsystem aufgeladenen Kondensator |
X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorCapacitorRatedCapacitance | P301 | integer | [F] | Separater Eintrag pro durch ein intelligentes Generatorsystem aufgeladenen Kondensator | X | |
| ElectricSystem/SmartAlternatorCapacitorRatedVoltage | P302 | integer | [V] | Separater Eintrag pro durch ein intelligentes Generatorsystem aufgeladenen Kondensator | X | |
| ElectricSystem/SupplyFromHEVPossible | P303 | boolean | [-] | Eingabe nur für HEV mit der Generatortechnologie „conventional” oder „smart” erforderlich. | X | |
| ElectricSystem/InteriorlightsLED | P304 | boolean | [-] | X | ||
| ElectricSystem/DayrunninglightsLED | P305 | boolean | [-] | X | ||
| ElectricSystem/PositionlightsLED | P306 | boolean | [-] | X | ||
| ElectricSystem/BrakelightsLED | P307 | boolean | [-] | X | ||
| ElectricSystem/HeadlightsLED | P308 | boolean | [-] | X | ||
| PneumaticSystem/SizeOfAirSupply | P309 | string | [-] |
Zulässige Werte: „Small” , „Medium Supply 1-stage” , „Medium Supply 2-stage” , „Large Supply 1-stage” , „Large Supply 2-stage” , „not applicable” . Für elektrisch angetriebene Kompressoren ist „not applicable” anzugeben. Für PEV bzw. FCHV ist keine Eingabe erforderlich. |
X | |
| PneumaticSystem/CompressorDrive | P310 | string | [-] |
Zulässige Werte: „mechanically” , „electrically” . Für PEV bzw. FCHV ist nur „electrically” als Wert zulässig. |
X | |
| PneumaticSystem/Clutch | P311 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „visco” , „mechanically” . Für PEV bzw. FCHV ist keine Eingabe erforderlich. |
X | |
| PneumaticSystem/SmartRegenerationSystem | P312 | boolean | [-] | X | ||
| PneumaticSystem/SmartCompressionSystem | P313 | boolean | [-] | Für PEV bzw. HEV mit Antriebsstrangkonfiguration „S” bzw. „S-IEPC” gemäß Nummer 10.1.1 ist keine Eingabe erforderlich. | X | |
| PneumaticSystem/Ratio Compressor ToEngine | P314 | double, 3 | [-] |
Für elektrisch angetriebene Kompressoren ist „0,000” anzugeben. Für PEV bzw. FCHV ist keine Eingabe erforderlich. |
X | |
| PneumaticSystem/Air suspension control | P315 | string | [-] | Zulässige Werte: „mechanically” , „electronically” | X | |
| PneumaticSystem/SCRReagentDosing | P316 | boolean | [-] | X | ||
| HVAC/SystemConfiguration | P317 | int | [-] |
Zulässige Werte: „0” bis „10” Bei unvollständigen HLK-Anlagen ist „0” anzugeben. „0” gilt nicht für vollständige oder vervollständigte Fahrzeuge. |
X | |
| HVAC/ HeatPumpTypeDriverCompartmentCooling | P318 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „not applicable” , „R-744” , „non R-744 2-stage” , „non R-744 3-stage” , „non R-744 4-stage” , „non R-744 continuous” Für die HLK-Anlagekonfigurationen 6 und 10 ist aufgrund der Versorgung durch die Wärmepumpe auf der Beifahrerseite „nicht applicable” anzugeben. |
X | |
| HVAC/ HeatPumpTypeDriverCompartmentHeating | P319 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „not applicable” , „R-744” , „non R-744 2-stage” , „non R-744 3-stage” , „non R-744 4-stage” , „non R-744 continuous” Für die HLK-Anlagekonfigurationen 6 und 10 ist aufgrund der Versorgung durch die Wärmepumpe auf der Beifahrerseite „nicht applicable” anzugeben. |
X | |
| HVAC/ HeatPumpTypePassengerCompartmentCooling | P320 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „R-744” , „non R-744 2-stage” , „non R-744 3-stage” , „non R-744 4-stage” , „non R-744 continuous” Bei mehreren Wärmepumpen mit unterschiedlichen Technologien zur Kühlung des Fahrgastraums ist die vorherrschende Technologie anzugeben (z. B. entsprechend der verfügbaren Leistung oder der bevorzugten Nutzung im Betrieb). |
X | |
| HVAC/HeatPumpTypePassengerCompartmentHeating | P321 | string | [-] |
Zulässige Werte: „none” , „R-744” , „non R-744 2-stage” , „non R-744 3-stage” , „non R-744 4-stage” , „non R-744 continuous” Bei mehreren Wärmepumpen mit unterschiedlichen Technologien zur Beheizung des Fahrgastraums ist die vorherrschende Technologie anzugeben (z. B. entsprechend der verfügbaren Leistung oder der bevorzugten Nutzung im Betrieb). |
X | |
| HVAC/AuxiliaryHeaterPower | P322 | integer | [W] | Wenn keine Zusatzheizung installiert ist, ist „0” anzugeben. | X | |
| HVAC/Double glazing | P323 | boolean | [-] | X | ||
| HVAC/AdjustableCoolantThermostat | P324 | boolean | [-] | X | ||
| HVAC/AdjustableAuxiliaryHeater | P325 | boolean | [-] | X | ||
| HVAC/EngineWasteGasHeatExchanger | P326 | boolean | [-] | Für PEV bzw. FCHV ist keine Eingabe erforderlich. | X | |
| HVAC/SeparateAirDistributionDucts | P327 | boolean | [-] | X | ||
| HVAC/WaterElectricHeater | P328 | boolean | [-] | Eingabe nur für HEV, FCHV und PEV erforderlich. | X | |
| HVAC/AirElectricHeater | P329 | boolean | [-] | Eingabe nur für HEV, FCHV und PEV erforderlich. | X | |
| HVAC/OtherHeating Technology | P330 | boolean | [-] | Eingabe nur für HEV, FCHV und PEV erforderlich. | X |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Lastkraftwagen | Mittelschwere Lastkraftwagen | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gang | P196 | integer | [-] | Es sind nur diejenigen Gänge anzugeben, bei denen die für das Fahrzeug geltenden Grenzwerte für das Drehmoment gemäß Nummer 6 zutreffen. | X | X | X | |
| MaxTorque | P197 | integer | [Nm] | Höchstwert für das Motor- oder Getriebe-Eingangsdrehmoment gemäß Nummer 6. | X | X | X |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Lastkraftwagen | Mittelschwere Lastkraftwagen | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Manufacturer | P235 | token | [-] | X | X | X | X | |
| ManufacturerAddress | P252 | token | [-] | X | X | X | X | |
| Model_CommercialName | P236 | token | [-] | X | X | X | X | |
| VIN | P238 | token | [-] | X | X | X | X | |
| Datum | P239 | dateTime | [-] | Datum und Zeitpunkt der Erstellung der Eingabeinformationen und Eingabedaten | X | X | X | X |
| LegislativeCategory | P251 | string | [-] | Zulässige Werte: „N2” , „N3” , „M3” | X | X | X | X |
| ChassisConfiguration | P036 | string | [-] | Zulässige Werte: „Rigid Lorry” , „Tractor” , „Van” , „Bus” | X | X | X | |
| AxleConfiguration | P037 | string | [-] | Zulässige Werte: „4 × 2” , „4 × 2F” , „6 × 2” , „6 × 4” , „8 × 2” , „8 × 4” , wobei „4 × 2F” 4 × 2-Fahrzeuge mit angetriebener Vorderachse bezeichnet | X | X | X | |
| Articulated | P281 | boolean | gemäß der Definition in Anhang I der vorliegenden Verordnung | X | ||||
| CorrectedActualMass | P038 | int | [kg] | Entsprechend der „korrigierten tatsächlichen Fahrzeugmasse” gemäß Abschnitt 2 Nummer 4 | X | X | X | |
| TechnicalPermissibleMaximumLadenMass | P041 | int | [kg] | Gemäß Artikel 2 Nummer 7 der Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 | X | X | X | X |
| ZeroEmissionVehicle | P269 | boolean | [-] | Gemäß Artikel 3 Nummer 15 | X | X | X | |
| Sleepercab | P276 | boolean | [-] | X | ||||
| ClassBus | P282 | string | [-] | Zulässige Werte: „I” , „I+II” , „A” , „II” , „II+III” , „III” , „B” gemäß Absatz 2 der UN-Regelung Nr. 107 | X | |||
| NumberPassengersSeatsLowerDeck | P283 | int | [-] |
Anzahl der Fahrgastsitze, ausgenommen des Fahrersitzes und der Sitze des Fahrpersonals. Bei einem Doppeldeckfahrzeug dient dieser Parameter zur Angabe der Fahrgastsitze auf dem unteren Fahrgastdeck. Bei Eindeckfahrzeugen dient dieser Parameter zur Angabe der Gesamtzahl der Fahrgastsitze. |
X | |||
| NumberPassengersStandingLowerDeck | P354 | int | [-] |
Zahl der registrierten stehenden Fahrgäste Bei einem Doppeldeckfahrzeug dient dieser Parameter zur Angabe der registrierten stehenden Fahrgäste auf dem unteren Fahrgastdeck. Bei Eindeckfahrzeugen dient dieser Parameter zur Angabe der Gesamtzahl der registrierten stehenden Fahrgäste. |
X | |||
| NumberPassengersSeatsUpperDeck | P284 | int | [-] |
Anzahl der Fahrgastsitze auf dem oberen Fahrgastdeck eines Doppeldeckfahrzeugs, ausgenommen des Fahrersitzes und der Sitze des Fahrpersonals. Bei Eindeckfahrzeugen lautet die Eingabe „0” . |
X | |||
| NumberPassengersStandingUpperDeck | P355 | int | [-] |
Bei einem Doppeldeckfahrzeug Anzahl der registrierten stehenden Fahrgäste auf dem oberen Fahrgastdeck. Bei Eindeckfahrzeugen lautet die Eingabe „0” . |
X | |||
| BodyworkCode | P285 | int | [-] | Zulässige Werte: „CA” , „CB” , „CC” , „CD” , „CE” , „CF” , „CG” , „CH” , „CI” , „CJ” gemäß Anhang I Teil C Nummer 3 der Verordnung (EU) 2018/858 | X | |||
| LowEntry | P286 | boolean | [-] | „low entry” gemäß Anhang I Nummer 1.2.2.3 | X | |||
| HeightIntegratedBody | P287 | int | [mm] | gemäß Nummer 2 Absatz 5 | X | |||
| SumNetPower | P331 | int | [W] | Höchstmögliche Summe der positiven Antriebsleistung aller Energiewandler, die mit dem Antriebsstrang oder den Rädern des Fahrzeugs verbunden sind | X | X | X | |
| Technologie | P332 | string | [-] |
Gemäß Anlage 1 Tabelle 1. Zulässige Werte: „FCV Article 9 exempted” , „Dual-fuel vehicle Article 9 exempted” , „HEV Article 9 exempted” , „PEV Article 9 exempted” , „In-motion charging Article 9 exempted” , „Multiple powertrains Article 9 exempted” , „H2 ICE Article 9 exempted” , „HV Article 9 exempted” , „Other technology Article 9 exempted” |
X | X | X | |
| SimulationToolLicenceNumber | P551 | token | [-] | Lizenznummer des Simulationsinstruments gemäß Artikel 7 | X | X | X | X |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Lastkraftwagen | Mittelschwere Lastkraftwagen | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EngineStopStart | P271 | boolean | [-] |
Gemäß Absatz 8.1.1 Eingabe nur für reine ICE-Fahrzeuge und HEV erforderlich. Für OVC-HEV ist der Eingabeparameter auf „true” zu setzen. |
X | X | X | X |
| EcoRollWithoutEngineStop | P272 | boolean | [-] |
Gemäß Absatz 8.1.2 Eingabe nur für reine ICE-Fahrzeuge erforderlich. |
X | X | X | X |
| EcoRollWithEngineStop | P273 | boolean | [-] |
Gemäß Absatz 8.1.3 Eingabe nur für reine ICE-Fahrzeuge erforderlich. |
X | X | X | X |
| PredictiveCruiseControl | P274 | string | [-] | Gemäß Nummer 8.1.4, zulässige Werte: „none” , „1,2” , „1,2,3” | X | X | X | X |
| APTEcoRollReleaseLockupClutch | P333 | boolean | [-] |
Nur relevant bei APT-S- und APT-P-Getrieben in Kombination mit einer Eco-Roll-Funktion. Wird auf „true” gesetzt, wenn die Funktion (2) im Sinne der Nummer 8.1.2 der vorherrschende Eco-Roll-Modus ist. Eingabe nur für reine ICE-Fahrzeuge erforderlich. |
X | X | X | X |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz | Schwere Lastkraftwagen | Mittelschwere Lastkraftwagen | Schwere Busse (Primärfahrzeug) | Schwere Busse (vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ArchitectureID | P400 | string | [-] |
Gemäß Nummer 10.1.3 sind die folgenden Werte als Eingaben zulässig: „E2” , „E3” , „E4” , „E-IEPC” , „P1” , „P2” , „P2.5” , „P3” , „P4” , „S2” , „S3” , „S4” , „S-IEPC” , „F2” , „F3” , „F4” , „F-IEPC” |
X | X | X | |
| ArchitectureIDPwt2 | P552 | string | [-] |
Bei mehreren mechanisch unabhängigen Antriebssträngen ist gemäß Nummer 10.1.4 die Architektur-ID des zweiten Antriebsstrangs anzugeben. Gemäß Nummer 10.1.3 und Nummer 10.1.4 sind die folgenden Werte als Eingaben zulässig: „E2” , „E3” , „E4” , „E-IEPC” , „S2” , „S3” , „S4” , „S-IEPC” , „F2” , „F3” , „F4” , „F-IEPC” |
X | X | ||
| OVC | P553 | boolean | [-] |
Fahrzeug, bei dem das REESS durch eine externe Quelle aufgeladen werden kann. Für folgende Fahrzeuge auf „true” zu setzen:
|
X | X | X | |
| BatteryOnlyMode | P554 | boolean | [-] |
Für HV gemäß Nummer 2 Punkt 50 anzugeben. Für PEV ist der Eingabeparameter immer auf „true” zu setzen. |
X | X | X | |
| Dynamic Charging Technology | P555 | string | [-] |
Zulässige Werte: „None” , „Overhead pantograph” , „Overhead trolley” , „Ground rail” , „Wireless” „Overhead pantograph” gilt nicht für mittelschwere Lastkraftwagen. „Overhead trolley” gilt nur für schwere Busse. |
X | X | X | X |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz |
|---|---|---|---|---|
| PowertrainPosition | P403 | string | [-] |
EM-Position im Antriebsstrang des Fahrzeugs gemäß den Nummern 10.1.2 und 10.1.3. Zulässige Werte: „1” , „2” , „2.5” , „3” , „4” , „GEN” . Nur eine EM-Position pro Antriebsstrang zulässig, mit Ausnahme der Architektur „S” . Die Architektur „S” erfordert die EM-Position „GEN” und zusätzlich die EM-Position „2” , „3” oder „4” . Die Position „1” ist für die Architekturen „S” und „E” nicht zulässig. Die Position „GEN” ist nur für die Architektur „S” zulässig. |
| Count | P404 | integer | [-] |
Anzahl identischer elektrischer Maschinen an der angegebenen EM-Position. Ist der Parameter „PowertrainPosition” gleich „4” , muss die Anzahl ein Vielfaches von 2 betragen (z. B. 2, 4, 6). |
| Eingabedaten zum elektrischen Maschinensystem gemäß Anhang Xb Anlage 15 | ||||
| ADC-Eingabedaten gemäß Anhang VI Anlage 12 |
Optionale Eingabe im Falle einer zusätzlichen einstufigen Gangübersetzung (ADC) zwischen EM-Welle und Anschlusspunkt zum Antriebsstrang des Fahrzeugs gemäß Nummer 10.1.2 Bei EMS, die über einen Riemen verbunden sind, gelten die Bestimmungen gemäß Anhang VI Nummer 6.1.3. Nicht zulässig, wenn der Parameter „IHPCType” auf „IHPC Type 1” gesetzt wird. |
|||
| P2.5GearRatios | P407 | double, 3 | [-] |
Gilt nur, wenn der Parameter „PowertrainPosition” auf „P2.5” gesetzt wird. Angabe für jeden Vorwärtsgang des Getriebes. Angegebener Wert für die Gangübersetzung, definiert bei EM ohne zusätzliche ADC durch nGBX_in /nEM und bei EM mit zusätzlichen ADC durch nGBX_in/nADC.
|
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz |
|---|---|---|---|---|
| OutputShaftSpeed | P408 | double, 2 | [1/min] | Für die Drehzahl sind genau dieselben Angaben zu machen wie unter „CertificationNumberEM” für die Parameternummer „P468” von Anhang Xb Anlage 15. |
| MaxTorque | P409 | double, 2 | [Nm] |
Maximales Drehmoment der EM (bezogen auf die Ausgangswelle) in Abhängigkeit von den unter der Parameternummer „P469” in Anhang Xb Anlage 15 angegebenen Drehzahlpunkten. Jeder angegebene Wert des maximalen Drehmoments muss entweder unter dem 0,9fachen des ursprünglichen Wertes bei der jeweiligen Drehzahl liegen oder genau dem ursprünglichen Wert bei der jeweiligen Drehzahl entsprechen. Die angegebenen Werte des maximalen Drehmoments dürfen nicht unter null liegen. Ist der Parameter „Count” (P404) größer „1” , so ist das maximale Drehmoment für eine einzelne EM anzugeben (wie bei der EM-Bauteilprüfung unter „CertificationNumberEM” angegeben). |
| MinTorque | P410 | double, 2 | [Nm] |
Minimales Drehmoment der EM (bezogen auf die Ausgangswelle) in Abhängigkeit von den unter der Parameternummer „P470” in Anhang Xb Anlage 15 angegebenen Drehzahlpunkten. Jeder angegebene Wert des minimalen Drehmoments muss entweder unter dem 0,9fachen des ursprünglichen Wertes bei der jeweiligen Drehzahl liegen oder genau dem ursprünglichen Wert bei der jeweiligen Drehzahl entsprechen. Die angegebenen Werte des minimalen Drehmoments dürfen nicht über Null liegen. Ist der Parameter „Count” (P404) größer „1” , so ist das minimale Drehmoment für einen einzelnen EM anzugeben (wie bei der EM-Bauteilprüfung unter „CertificationNumberEM” angegeben). |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz |
|---|---|---|---|---|
| StringID | P411 | integer | [-] |
Die Anordnung der repräsentativen Batterie-Teilsysteme gemäß Anhang Xb auf Fahrzeugebene ist durch Zuordnung jedes Batterie-Teilsystems zu einem spezifischen, durch diesen Parameter definierten Strang anzugeben. Alle spezifischen Stränge sind parallel geschaltet und alle Batterie-Teilsysteme in einem spezifischen parallelen Strang sind in Reihe geschaltet. Zulässige Werte: „1” , „2” , „3” , … |
| REESS-Eingabedaten gemäß Anhang Xb Anlage 15 | ||||
| DeteriorationPerformanceRatio | P557 | double, 2 | [%] |
Für PEV und OVC-HV ist entweder die für das Fahrzeug während der Hauptlebensdauer geltende Mindestleistungsanforderung (MPR) gemäß Anhang II Tabelle 3 der Verordnung (EU) 2024/1257 des Europäischen Parlaments und des Rates(2) oder eine erklärte Leistungsanforderung (DPR), die über der MPR liegt, als Eingabe anzugeben, wenn diese DPR wiederum vom Hersteller angegeben und für das Fahrzeug in der Hauptlebensdauer gemäß den Bestimmungen der Verordnung (EU) 2024/1257 und ihren Durchführungsvorschriften bewertet wird. Bei HV, bei denen es sich nicht um OVC-HV handelt, ist keine Eingabe erforderlich. |
| SOCmin | P413 | double, 1 | [%] |
Nur relevant für den REESS-Typ „Battery” . Bei PEV und OVC-HV mit einer primären Betriebsart Batteriebetrieb gemäß Nummer 2 Punkt 50 ist diese Eingabe als Prozentsatz der Nennkapazität anzugeben, wenn dem Fahrer null (oder ein anderer vom Erstausrüster definierter niedriger Grenzwert) verbleibende Batterieaufladung angezeigt wird oder wenn der normale Fahrzeugbetrieb(3) in der primären Betriebsart Batteriebetrieb aufgrund niedriger Batterieaufladung nicht möglich ist. Bei HV, bei denen es sich nicht um OVC-HV handelt, und bei OVC-HV ohne primäre Betriebsart Batteriebetrieb gemäß Nummer 2 Punkt 50 ist diese Eingabe fakultativ und der Parameter ist im Simulationsinstrument nur wirksam, wenn der Eingabewert höher ist als der im Benutzerhandbuch dokumentierte generische Wert. |
| SOCmax | P414 | double, 1 | [%] |
Nur relevant für den REESS-Typ „Battery” . Bei PEV und OVC-HV mit einer primären Betriebsart Batteriebetrieb gemäß Nummer 2 Punkt 50 ist diese Eingabe als Prozentsatz der Nennkapazität anzugeben, wenn dem Fahrer angezeigt wird, dass das Fahrzeug vollständig geladen ist. Bei HV, bei denen es sich nicht um OVC-HV handelt, und bei OVC-HV ohne primäre Betriebsart Batteriebetrieb gemäß Nummer 2 Punkt 50 ist diese Eingabe fakultativ und der Parameter ist im Simulationsinstrument nur wirksam, wenn der Eingabewert niedriger ist als der im Benutzerhandbuch dokumentierte generische Wert. |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz |
|---|---|---|---|---|
| RotationalSpeed | P415 | double, 2 | [1/min] | Bezogen auf die Drehzahl der Getriebeeingangswelle |
| BoostingTorque | P416 | double, 2 | [Nm] | Gemäß Nummer 10.2 |
| Parameterbezeichnung | Parameter ID | Typ | Einheit | Beschreibung/Referenz |
|---|---|---|---|---|
| Count | P558 | integer | [-] | Anzahl der identischen Einheiten; zulässige Werte: „1” , „2” , „3” |
| MinPower | P559 | integer | [W] | Optionale Eingabe zur Angabe der geltenden Leistungsuntergrenze des Brennstoffzellensystems auf Fahrzeugintegrationsebene. |
| MaxPower | P560 | integer | [W] | Optionale Eingabe zur Angabe der geltenden Leistungsobergrenze des Brennstoffzellensystems auf Fahrzeugintegrationsebene. |
| Brennstoffzellensystem-Eingabedaten gemäß Anhang Xb Anlage 15 | ||||
- 4.
- Fahrzeugmasse für mittelschwere und schwere Sololastkraftwagen und Sattelzugmaschinen
- 4.1
- Bei der Eingabe in das Simulationsinstrument muss als Fahrzeugmasse die korrigierte tatsächliche Fahrzeugmasse verwendet werden.
- 4.2
- Wenn nicht die komplette Standardausrüstung montiert ist, muss der Hersteller zur korrigierten tatsächlichen Fahrzeugmasse das Gewicht folgender Bauteile hinzufügen:
- a)
- vorderer Unterfahrschutz gemäß Verordnung (EU) 2019/2144 (**) des Europäischen Parlaments und des Rates,
- b)
- hinterer Unterfahrschutz gemäß Verordnung (EU) 2019/2144,
- c)
- seitliche Schutzvorrichtungen gemäß Verordnung (EU) 2019/2144,
- d)
- Sattelkupplung gemäß Verordnung (EU) 2019/2144.
- 4.3
- Die in Nummer 4.2 genannten Bauteile müssen jeweils folgende Masse aufweisen:
Bei Fahrzeugen der Gruppen 1s, 1, 2 und 3 gemäß Anhang I Tabelle 1 und bei Fahrzeugen der Gruppen 51 und 53 gemäß Anhang I Tabelle 2:
- a) Vorderer Unterfahrschutz
- 45 kg
- b) Hinterer Unterfahrschutz
- 40 kg
- c) Seitliche Schutzvorrichtungen
- 8,5 kg/m × Radstand [m] – 2,5 kg
Bei Fahrzeugen der Gruppen 4, 5, 9 bis 12 und 16 gemäß Anhang I Tabelle 1:
- a) Vorderer Unterfahrschutz
- 50 kg
- b) Hinterer Unterfahrschutz
- 45 kg
- c) Seitliche Schutzvorrichtungen
- 14 kg/m × Radstand [m] – 17 kg
- d) Sattelkupplung
- 210 kg
- 5.
- Hydraulisch und mechanisch angetriebene Achsen
Bei Fahrzeugen mit- a)
- hydraulisch angetriebener Achse gilt die Achse als nicht antreibbar, und der Hersteller darf sie bei der Ermittlung der Achsenkonfiguration eines Fahrzeugs nicht berücksichtigen;
- b)
- mechanisch angetriebener Achse gilt die Achse als antreibbar, und der Hersteller muss sie bei der Ermittlung der Achsenkonfiguration eines Fahrzeugs berücksichtigen.
- 6.
- Grenzwerte für das Drehmoment je Gang und Gangabschaltung
- 6.1.
- Grenzwerte für das Motordrehmoment je Gang
Für die oberen 50 % der Gänge (z. B. bei einem 12-Gang-Getriebe: Gänge 7 bis 12) kann der Fahrzeughersteller je Gang einen Höchstwert für das Motordrehmoment festlegen, der nicht höher sein darf als 95 % des maximalen Motordrehmoments.
- 6.2.
- Gangabschaltung
Der Fahrzeughersteller kann entweder lediglich für den höchsten Gang oder für die zwei höchsten Gänge (z. B. bei einem 6-Gang-Getriebe Gänge 5 und 6) eine vollständige Gangabschaltung festlegen, indem er bei der Eingabe in das Simulationsinstrument als gangspezifischen Grenzwert für das Drehmoment 0 Nm angibt. Die Angabe einer solchen Gangabschaltung lediglich für den zweithöchsten Gang ist nicht zulässig.
- 6.3.
- Prüfungsanforderungen
Die Grenzwerte für das Motordrehmoment je Gang gemäß Nummer 6.1 und die Gangabschaltung gemäß Nummer 6.2 sind im Überprüfungsverfahren (VTP: verification testing procedure) nach Anhang Xa Nummer 6.1.1.1 Buchstabe c zu prüfen.
- 7.
- Fahrzeugspezifische Leerlaufdrehzahl des Motors
- 7.1.
- Für jedes einzelne Fahrzeug mit Verbrennungsmotor muss die Leerlaufdrehzahl des Motors festgelegt werden. Diese muss gleich oder größer sein als der Wert, der in der Genehmigung für die jeweiligen Motor-Eingabedaten angegeben ist.
- 8.
- Moderne Fahrerassistenzsysteme
- 8.1.
- Die folgenden Arten von modernen Fahrerassistenzsystemen, die in erster Linie auf die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen abzielen, sind bei der Eingabe in das Simulationsinstrument anzugeben:
- 8.1.1.
- Start-Stopp-System während Fahrzeugstillstand: System, das den Verbrennungsmotor bei Fahrzeugstillstand automatisch abschaltet und wieder startet, um den Leerlaufbetrieb des Motors zu verringern. Bei der automatischen Motorabschaltung darf die maximale Zeitverzögerung nach dem Anhalten des Fahrzeugs nicht mehr als 3 Sekunden betragen.
- 8.1.2.
- Eco-Roll ohne Start-Stopp-System: System, das den Verbrennungsmotor unter bestimmten Bergabfahrtbedingungen mit geringem Gefälle automatisch vom Antriebsstrang entkoppelt. Das System muss mindestens bei allen eingestellten Geschwindigkeiten der Geschwindigkeitsregelungsanlage über 60 km/h aktiv sein. Jedes System, das in den Eingabeinformationen für das Simulationsinstrument anzugeben ist, muss eine oder beide der folgenden Funktionen abdecken:
Funktion (1):
Der Verbrennungsmotor wird vom Antriebsstrang entkoppelt und der Motor läuft im Leerlauf. Bei APT wird die Wandlerüberbrückungskupplung des Drehmomentwandlers geschlossen.
Funktion (2): offene Wandlerüberbrückungskupplung des Drehmomentwandlers
Die Wandlerüberbrückungskupplung des Drehmomentwandlers ist im Eco-Roll-Modus geöffnet. Dadurch kann der Motor bei niedrigeren Drehzahlen im Coast-Modus betrieben werden, und die Kraftstoffeinspritzung wird reduziert oder entfällt sogar ganz. Funktion (2) ist nur für APT relevant.
- 8.1.3.
- Eco-Roll mit Start-Stopp-System: System, das den Verbrennungsmotor unter bestimmten Bergabfahrtbedingungen mit geringem Gefälle automatisch vom Antriebsstrang entkoppelt. In diesen Phasen wird der Verbrennungsmotor mit einer kurzen Zeitverzögerung abgeschaltet und bleibt den Großteil der Eco-Roll-Phase abgeschaltet. Das System muss mindestens bei allen eingestellten Geschwindigkeiten der Geschwindigkeitsregelungsanlage über 60 km/h aktiv sein.
- 8.1.4.
- Vorausschauende Geschwindigkeitsregelung (PCC: predictive cruise control): Systeme, die die Nutzung potenzieller Energie während eines Fahrzyklus auf der Grundlage einer verfügbaren Vorschau von Fahrbahnneigungen und des Einsatzes eines GPS-Systems optimieren. Ein bei der Eingabe in das Simulationsinstrument angegebenes PCC-System muss in der Neigungsvorschau eine Entfernung von mehr als 1000 m aufweisen und alle folgenden Funktionen abdecken:
- (1)
- Kuppenauslauf
Beim Annähern an eine Kuppe wird die Fahrzeuggeschwindigkeit vor dem Punkt, an dem das Fahrzeug allein durch die Schwerkraft im Vergleich zur Sollgeschwindigkeit der Geschwindigkeitsregelungsanlage zu beschleunigen beginnt, reduziert, sodass das Bremsen in der folgenden Abfahrtsphase reduziert werden kann.
- (2)
- Beschleunigen ohne Motorleistung
Bei der Bergabfahrt mit niedriger Fahrzeuggeschwindigkeit und großem Gefälle wird die Fahrzeugbeschleunigung ohne Motorleistung durchgeführt, sodass die Bremsung bei der Bergabfahrt reduziert werden kann.
- (3)
- Neigungsauslauf
Wenn das Fahrzeug während der Bergabfahrt bei Überdrehzahlgeschwindigkeit bremst, erhöht die PCC den dafür eingestellten Wert für kurze Zeit, um die Abfahrt mit einer höheren Fahrzeuggeschwindigkeit zu beenden. Die Überdrehzahl entspricht einer höheren Fahrzeuggeschwindigkeit als die eingestellte Geschwindigkeit der Geschwindigkeitsregelungsanlage.
Ein PCC-System kann als Eingabe für das Simulationsinstrument angegeben werden, wenn entweder die unter den Nummern 1 und 2 genannten Funktionen oder die unter den Nummern 1, 2 und 3 genannten Funktionen abgedeckt sind.
- 8.2.
- Die elf Kombinationen der in Tabelle 12 dargestellten modernen Fahrerassistenzsysteme sind Eingabeparameter für das Simulationsinstrument. Die Kombinationen 2 bis 11 werden nicht für SMT-Getriebe angegeben. Bei APT werden die Kombinationen 3, 6, 9 und 11 nicht angegeben.
Tabelle 12
Kombinationen der modernen Fahrerassistenzsysteme als Eingabeparameter für das Simulationsinstrument
Kombination Nr. Start-Stopp-System während Fahrzeugstillstand Eco-Roll ohne Start-Stopp-System Eco-Roll mit Start-Stopp-System Vorausschauende Geschwindigkeitsregelung 1 ja nein nein nein 2 nein ja nein nein 3 nein nein ja nein 4 nein nein nein ja 5 ja ja nein nein 6 ja nein ja nein 7 ja nein nein ja 8 nein ja nein ja 9 nein nein ja ja 10 ja ja nein ja 11 ja nein ja ja
- 8.3.
- Jedes moderne Fahrerassistenzsystem, das als Eingabe in das Simulationsinstrument angegeben wird, muss standardmäßig nach jedem Aus-/Einschaltzyklus auf den Kraftstoffsparmodus eingestellt werden.
- 8.4.
- Wird bei der Eingabe in das Simulationsinstrument ein modernes Fahrerassistenzsystem angegeben, so muss es möglich sein, das Vorhandensein eines solchen Systems auf der Grundlage des realen Fahrbetriebs und der Systemdefinitionen gemäß Absatz 8.1 zu überprüfen. Wenn eine bestimmte Kombination aus Systemen angegeben wird, ist auch das Zusammenwirken von Funktionen (z. B. vorausschauende Geschwindigkeitsregelung plus Eco-Roll mit Start-Stopp-System) nachzuweisen. Bei dem Überprüfungsverfahren ist zu berücksichtigen, dass für die Systeme bestimmte Randbedingungen „aktiv” sein müssen (z. B. Motor bei Betriebstemperatur für das Start-Stopp-System, bestimmte Fahrzeuggeschwindigkeitsbereiche für die PCC, bestimmte Verhältnisse von Straßenneigung zu Fahrzeugmasse für Eco-Roll). Der Fahrzeughersteller muss eine Funktionsbeschreibung der Randbedingungen vorlegen, wenn die Systeme „inaktiv” sind oder deren Effizienz beeinträchtigt ist. Die Genehmigungsbehörde kann vom Antragsteller die technischen Begründungen für diese Randbedingungen anfordern und auf ihre Einhaltung hin beurteilen.
- 9.
- Ladevolumen
- 9.1.
- Bei Fahrzeugen mit Fahrgestellkonfiguration „van” wird das Ladevolumen anhand folgender Gleichung berechnet:
Cargo volume L C,floor L C 2 W C,max W C,wheelhouse 2 H C,max H C,rearwheel 2 ṁ Dabei werden die Abmessungen entsprechend Tabelle 13 und Abbildung 3 bestimmt.
Tabelle 13
Ladevolumen bei mittelschweren Lastkraftwagen vom Typ „Van” – Definitionen
Formelzeichen Abmessung Definition LC,floor Ladungslänge am Boden - —
-
Abstand in Längsrichtung vom hintersten Punkt der letzten Sitzreihe oder der Trennwand zum vordersten Punkt des abgeschlossenen hinteren Raums, projiziert auf die Null-Y-Ebene
- —
-
gemessen in Höhe der Ladebodenfläche
LC Ladungslänge - —
-
Abstand in Längsrichtung von der X-Ebenen-Tangente zum hintersten Punkt der Sitzlehne (einschließlich Kopfstützen) der letzten Sitzreihe oder der Trennwand bis zur vordersten X-Ebenen-Tangente zum abgeschlossenen hinteren Raum, d. h. zur Heckklappe oder zu den Hecktüren oder einer anderen Begrenzungsfläche
- —
-
gemessen in Höhe des hintersten Punkts der letzten Sitzreihe oder der Trennwand
WC,max Maximale Ladungsbreite - —
-
Höchstabstand in Querrichtung des Laderaums
- —
-
gemessen zwischen dem Ladeboden und 70 mm über dem Boden
- —
-
von der Messung ausgeschlossen sind der Übergangsbogen, lokale Vorsprünge, Vertiefungen oder Taschen, falls vorhanden
WC,wheelhouse Ladungsbreite am Radkasten - —
-
Mindestabstand in Querrichtung zwischen den Begrenzungsstörungen (Durchgang) der Radkästen
- —
-
gemessen zwischen dem Ladeboden und 70 mm über dem Boden
- —
-
von der Messung ausgeschlossen sind der Übergangsbogen, lokale Vorsprünge, Vertiefungen oder Taschen, falls vorhanden
HC,max Maximale Ladungshöhe - —
-
maximaler senkrechter Abstand vom Ladeboden zum Dachhimmel oder zu einer anderen Begrenzungsfläche
- —
-
gemessen hinter der letzten Sitzreihe oder der Trennwand an der Fahrzeugmittellinie
HC,rearwheel Ladungshöhe am Hinterrad - —
-
senkrechter Abstand von der Oberseite des Ladebodens zum Dachhimmel oder zur Begrenzungsfläche
- —
-
gemessen an der X-Koordinate des Hinterrads an der Fahrzeugmittellinie
Abbildung 3
- 10.
- HEV, FCHV und PEV
Die folgenden Bestimmungen gelten nur für HEV, FCHV und PEV.
- 10.1.
- Definition der Antriebsstrangarchitektur des Fahrzeugs
- 10.1.1.
- Definition der Antriebsstrangkonfiguration
Die Konfiguration des Antriebsstrangs des Fahrzeugs ist nach folgenden Definitionen zu bestimmen: Bei HEV:- (a)
- „P” für Parallel-HEV;
- (b)
- „S” für Serien-HEV;
- (c)
- „S-IEPC” , wenn ein IEPC im Fahrzeug vorhanden ist;
- (d)
- „IHPC Type 1” , wenn der Parameter „IHPCType” für das elektrische Maschinenbauteil auf „IHPC Type 1” gesetzt wurde.
- (a)
- „E” , wenn ein EM-Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist;
- (b)
- „E-IEPC” , wenn ein IEPC im Fahrzeug vorhanden ist.
- (a)
- „F” , wenn ein EM-Bauteil im Fahrzeug vorhanden ist;
- (b)
- „F-IEPC” , wenn ein IEPC im Fahrzeug vorhanden ist.
- 10.1.2.
- Definition der Position der EM im Antriebsstrang des Fahrzeugs
Wenn die Konfiguration des Antriebsstrangs des Fahrzeugs gemäß Nummer 10.1.1 „P” , „S” , „F” oder „E” lautet, ist die Position der EM im Antriebsstrang des Fahrzeugs gemäß den Definitionen in Tabelle 14 zu bestimmen.
| EM-Positionsindex | Antriebsstrangkonfiguration gemäß Nummer 10.1.1 | Getriebeart gemäß Anhang VI Anlage 12 Tabelle 1 | Definition/Anforderungen(4) | Weitere Erläuterungen |
|---|---|---|---|---|
| 1 | P | AMT, APT-S, APT-P |
Anschluss an den Antriebsstrang oberhalb der Kupplung (bei AMT) bzw. oberhalb der Eingangswelle des Drehmomentwandlers (bei APT-S oder APT-P). Der EM ist direkt oder über einen mechanischen Anschlusstyp (z. B. Riemen) an die Kurbelwelle des Verbrennungsmotors angeschlossen. |
Unterscheidung von P0: EM, die grundsätzlich nicht zum Antrieb des Fahrzeugs beitragen können (d. h. Generatoren), sind Gegenstand der Eingabe in Hilfssysteme (siehe Tabelle 3 dieses Anhangs für Lastkraftwagen, Tabelle 3a dieses Anhangs für Busse und Anhang IX). EM in dieser Position, die grundsätzlich zum Antrieb des Fahrzeugs beitragen können, für die aber das angegebene maximale Drehmoment gemäß Tabelle 9 dieses Anhangs auf null gesetzt wurde, sind jedoch als „P1” anzugeben. |
| 2 | E, S, F | AMT | Die elektrische Maschine ist an den Antriebsstrang unterhalb der Kupplung und oberhalb der Getriebeeingangswelle angeschlossen. | |
| 2 | E, S | AMT, APT-N, APT-S, APT-P | Die elektrische Maschine ist an den Antriebsstrang oberhalb der Getriebeeingangswelle (bei AMT oder APT-N) bzw. oberhalb der Eingangswelle des Drehmomentwandlers (bei APT-S, APT-P) angeschlossen. | |
| 2,5 | P | AMT, APT-S, APT-P | Die elektrische Maschine ist an den Antriebsstrang unterhalb der Kupplung (bei AMT) bzw. unterhalb der Eingangswelle des Drehmomentwandlers (bei APT-S oder APT-P) und oberhalb der Getriebeausgangswelle angeschlossen. | Der EM ist an eine bestimmte Welle im Inneren des Getriebes (z. B. Nebenwelle) angeschlossen. Für jedes mechanische Zahnrad im Getriebe ist ein spezifisches Übersetzungsverhältnis gemäß Tabelle 8 anzugeben. |
| 3 | P | AMT, APT-S, APT-P | Die elektrische Maschine ist an den Antriebsstrang unterhalb der Getriebeausgangswelle und oberhalb der Achse angeschlossen. | |
| 3 | E, S, F | k. A. | Die elektrische Maschine ist an den Antriebsstrang oberhalb der Achse angeschlossen. | |
| 4 | P | AMT, APT-S, APT-P | Die elektrische Maschine ist an den Antriebsstrang unterhalb der Achse angeschlossen. | |
| 4 | E, S, F | k. A. | Die elektrische Maschine ist an die Radnabe angeschlossen und die gleiche Anordnung ist zweimal in symmetrischer Anwendung installiert (d. h. einmal auf der linken und einmal auf der rechten Seite des Fahrzeugs in derselben Radposition in Längsrichtung). | |
| GEN | S | k. A. | Die elektrische Maschine ist mechanisch an einen Verbrennungsmotor angeschlossen, aber unter keinen betrieblichen Umständen mechanisch mit den Rädern des Fahrzeugs verbunden. |
- 10.1.3.
- Definition der Antriebsstrangarchitektur-ID
Der gemäß Tabelle 7 erforderliche Eingabewert für die Antriebsstrangarchitektur-ID ist auf der Grundlage der Antriebsstrangkonfiguration gemäß Abschnitt 10.1.1 und der Position der EM im Antriebsstrang des Fahrzeugs gemäß Abschnitt 10.1.2 (falls zutreffend) aus den in Tabelle 15 aufgeführten gültigen Kombinationen von Eingaben in das Simulationsinstrument zu bestimmen. Lautet die Antriebsstrangkonfiguration gemäß Nummer 10.1.1 „IHPC Type 1” , so gelten die folgenden Bestimmungen:- (a)
- Die Antriebsstrangarchitektur-ID „P2” ist gemäß Tabelle 7 anzugeben, und die in Tabelle 15 für „P2” angegebenen Antriebsstrangbauteildaten sind in das Simulationsinstrument einzugeben, wobei getrennte Bauteildaten für den EM und das Getriebe gemäß Anhang Xb Nummer 4.4.3 zu bestimmen sind.
- (b)
- Die Bauteildaten für den EM gemäß Buchstabe a sind in das Simulationsinstrument einzugeben, wobei der Parameter „PowertrainPosition” gemäß Tabelle 8 auf „2” gesetzt wird.
| Art des Antriebsstrangs | Antriebsstrangskonfiguration | Architektur-ID für VECTO-Eingabe | Antriebsstrangbauteil im Fahrzeug vorhanden | Anmerkungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ICE | EM-Position „GEN” | EM-Position „1” | EM-Position „2” | Getriebe | EM-Position „3” | Achse | EM-Position „4” | ||||
| PEV | E | E2 | nein | nein | nein | ja | ja | nein | ja | nein | |
| E3 | nein | nein | nein | nein | nein | ja | ja | nein | |||
| E4 | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja | |||
| IEPC | E-IEPC | nein | nein | nein | nein | nein | nein | (5) | nein | ||
| HEV | P | P1 | ja | nein | ja | nein | ja | nein | ja | nein | |
| P2 | ja | nein | nein | ja | ja | nein | ja | nein | (6) | ||
| P2.5 | ja | nein | nein | ja | ja | nein | ja | nein | (7) | ||
| P3 | ja | nein | nein | nein | ja | ja | ja | nein | (8) | ||
| P4 | ja | nein | nein | nein | ja | nein | ja | ja | |||
| S | S2 | ja | ja | nein | ja | ja | nein | ja | nein | ||
| S3 | ja | ja | nein | nein | nein | ja | ja | nein | |||
| S4 | ja | ja | nein | nein | nein | nein | nein | ja | |||
| S-IEPC | ja | ja | nein | nein | nein | nein | (5) | nein | |||
| FCHV | F | F2 | nein | nein | nein | ja | ja | nein | ja | nein | |
| F3 | nein | nein | nein | nein | nein | ja | ja | nein | |||
| F4 | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja | |||
| F-IEPC | nein | nein | nein | nein | nein | nein | (5) | nein | |||
- 10.1.4.
- Festlegung der Architektur-ID des zweiten mechanisch unabhängigen Antriebsstrangs
Wenn das Fahrzeug mit zwei Antriebssträngen ausgerüstet ist, jeder Antriebsstrang verschiedene Radachsen des Fahrzeugs antreibt und die verschiedenen Antriebsstränge unter keinen Umständen mechanisch miteinander verbunden sein dürfen, muss der Fahrzeughersteller eine zweite Antriebsstrang-ID gemäß Nummer 10.1.3 angeben. Darüber hinaus müssen die beiden Antriebsstränge dasselbe REESS haben und über getrennte Energiewandler für die Umwandlung von elektrischer in mechanische Energie verfügen. In diesem Zusammenhang werden hydraulisch angetriebene Achsen gemäß Nummer 5 Unterabsatz 2 Buchstabe a dieses Anhangs als nicht angetriebene Achsen behandelt und somit nicht als mechanisch unabhängige Antriebsstränge gezählt. Bei Vorhandensein eines zweiten mechanisch unabhängigen Antriebsstrangs dürfen nur Antriebsstränge mit der Konfiguration S, S-IEPC, F, F-IEPC und E gemäß Nummer 10.1.1 angegeben werden. Zudem dürfen nur die Kombinationen von Architektur-IDs für den ersten und zweiten Antriebsstrang angegeben werden, die in Tabelle 15a mit „ja” gekennzeichnet sind.|
Architektur- ID ArchitectureIDPwt2 |
E2 | E3 | E4 | E-IEPC | S2 | S3 | S4 | S-IEPC | F2 | F3 | F4 | F-IEPC |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| E2 | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein |
| E3 | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein |
| E4 | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein |
| E-IEPC | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein |
| S2 | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein |
| S3 | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein |
| S4 | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein |
| S-IEPC | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | nein |
| F2 | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja |
| F3 | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja |
| F4 | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja |
| F-IEPC | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja | ja | ja | ja |
- 10.2.
- Festlegung der Einschränkungen in Bezug auf Drehmomentsteigerungen für Parallel-HEV
Der Fahrzeughersteller kann das Gesamtantriebsdrehmoment des gesamten Antriebsstrangs in Bezug auf die Getriebeeingangswelle für ein Parallel-HEV begrenzen, um die Steigerungsfähigkeit des Fahrzeugs einzuschränken. Die Angabe solcher Einschränkungen ist nur dann zulässig, wenn die Antriebsstrangkonfiguration gemäß Nummer 10.1.1 „P” oder „IHPC Type 1” lautet. Die Einschränkungen werden als zusätzliches, über die ICE-Volllastkurve hinausgehendes Drehmoment in Abhängigkeit von der Drehzahl der Getriebeeingangswelle angegeben. Im Simulationsinstrument erfolgt eine lineare Interpolation, um das anwendbare zusätzliche Drehmoment zwischen den angegebenen Werten bei zwei spezifischen Drehzahlen zu bestimmen. Im Drehzahlbereich von 0 bis zur Leerlaufdrehzahl des Motors (gemäß Nummer 7.1) entspricht das vom Verbrennungsmotor zur Verfügung stehende Volllastdrehmoment aufgrund der Modellierung des Kupplungsverhaltens während des Fahrzeugstarts nur dem Volllastdrehmoment des Verbrennungsmotors bei Leerlaufdrehzahl. Wird eine solche Einschränkung angegeben, so sind die Werte für das zusätzliche Drehmoment mindestens bei einer Drehzahl von 0 und bei der maximalen Drehzahl der ICE-Volllastkurve anzugeben. Es können beliebig viele Werte zwischen dem Bereich von null und der maximalen Drehzahl der ICE-Volllastkurve angegeben werden. Für das zusätzliche Drehmoment dürfen keine Werte unter null angegeben werden. Der Fahrzeughersteller kann Einschränkungen angeben, die der ICE-Volllastkurve genau entsprechen, indem er für das zusätzliche Drehmoment Werte von 0 Nm angibt.
- 10.3.
- Start-Stopp-Funktion des Motors bei HEV
Ist das Fahrzeug mit einer Start-Stopp-Funktion des Motors gemäß Nummer 8.1.1 unter Berücksichtigung der Randbedingungen in Nummer 8.4 ausgestattet, so ist der Eingabeparameter „P271” gemäß Tabelle 6 auf „true” zu setzen.
- 11.
- Übertragung der Ergebnisse des Simulationsinstruments auf andere Fahrzeuge
- 11.1.
- Die Ergebnisse des Simulationsinstruments können gemäß Artikel 9 Absatz 6 auf andere Fahrzeuge übertragen werden, sofern die folgenden Bedingungen alle erfüllt sind:
- (a)
- Eingabedaten und Eingabeinformationen sind mit Ausnahme von „VIN” (P238) und „Date” (P239) völlig identisch. Bei Simulationen für schwere Busse als Primärfahrzeug können die zusätzlichen Eingabedaten und Eingabeinformationen, die für das Zwischenfahrzeug relevant sind und bereits in der Anfangsphase verfügbar sind, voneinander abweichen. In diesem Fall müssen jedoch besondere Maßnahmen ergriffen werden.
- (b)
- Die Version des Simulationsinstruments ist identisch.
- 11.2.
- Für die Übertragung der Ergebnisse werden die folgenden Ergebnisdateien herangezogen:
- (a)
- mittelschwere und schwere Lastkraftwagen: Aufzeichnungsdatei des Herstellers und Kundeninformationsdatei;
- (b)
- schwere Busse als Primärfahrzeug: Aufzeichnungsdatei des Herstellers und Fahrzeuginformationsdatei;
- (c)
- schwere Busse als vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug: Aufzeichnungsdatei des Herstellers, Kundeninformationsdatei und Fahrzeuginformationsdatei.
- 11.3.
- Für die Übermittlung der Ergebnisse werden die in Nummer 10.2 genannten Dateien geändert, indem die in den Unterpunkten aufgeführten Datenelemente durch aktualisierte Informationen ersetzt werden. Änderungen sind nur für Datenelemente im Zusammenhang mit der aktuellen Phase der Fertigstellung zulässig.
- 11.3.1.
- Aufzeichnungsdatei des Herstellers
- (a)
- FIN (Anhang IV Teil I Nummer 1.1.3)
- (b)
- Datum der Erstellung der Ausgabedatei (Anhang IV Teil I Nummer 3.2)
- 11.3.2.
- Kundeninformationsdatei
- (a)
- FIN (Anhang IV Teil II Nummer 1.1.1)
- (b)
- Datum der Erstellung der Ausgabedatei (Anhang IV Teil II Nummer 3.2)
- 11.3.3.
- Fahrzeuginformationsdatei
- 11.3.3.1.
- Bei einem schweren Bus als Primärfahrzeug:
- (a)
- FIN (Anhang IV Teil III Nummer 1.1)
- (b)
- Datum der Erstellung der Ausgabedatei (Anhang IV Teil III Nummer 1.3.2)
- 11.3.3.2.
- Stellt der Hersteller eines schweren Busses als Primärfahrzeug Daten bereit, die über die Anforderungen für das Primärfahrzeug hinausgehen und die sich für das ursprüngliche Fahrzeug und das Fahrzeug, auf das die Ergebnisse übertragen werden sollen, unterscheiden, sind die entsprechenden Datenelemente in der Fahrzeuginformationsdatei entsprechend zu aktualisieren.
- 11.3.3.3.
- Bei einem schweren Bus als vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug:
- (a)
- FIN (Anhang IV Teil III Nummer 2.1)
- (b)
- Datum der Erstellung der Ausgabedatei (Anhang IV Teil III Nummer 2.2.2)
11.3.4. Nach den oben beschriebenen Änderungen müssen die nachstehend aufgeführten zentralen Elemente aktualisiert werden.
- 11.3.4.1.
- Lastkraftwagen:
- (a)
- Aufzeichnungsdatei des Herstellers: Anhang IV Teil I Nummern 3.6 und 3.7
- (b)
- Kundeninformationsdatei: Anhang IV Teil II Nummern 3.3 und 3.4
- 11.3.4.2.
- Schwere Busse als Primärfahrzeug:
- (a)
- Aufzeichnungsdatei des Herstellers: Anhang IV Teil I Nummern 3.3 und 3.4
- (b)
- Fahrzeuginformationsdatei: Anhang IV Teil III Nummern 1.4.1 und 1.4.2
- 11.3.4.3.
- Schwere Busse als Primärfahrzeug, bei denen zusätzliche Eingabedaten für das Zwischenfahrzeug zur Verfügung gestellt wurden:
- (a)
- Aufzeichnungsdatei des Herstellers: Anhang IV Teil I Nummern 3.3 und 3.4
- (b)
- Fahrzeuginformationsdatei: Anhang IV Teil III Nummern 1.4.1, 1.4.2 und 2.3.1
- 11.3.4.4.
- Schwere Busse als vollständiges bzw. vervollständigtes Fahrzeug
- (a)
- Aufzeichnungsdatei des Herstellers: Anhang IV Teil I Nummern 3.6 und 3.7
- (b)
- Fahrzeuginformationsdatei: Anhang IV Teil III Nummer 2.3.1
- 11.4.
- Ist aufgrund einer Fehlfunktion des Simulationsinstruments eine Bestimmung der CO2-Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs für das ursprüngliche Fahrzeug nicht möglich, so gelten für das Fahrzeug, auf das die Ergebnisse übertragen wurden, dieselben Maßnahmen.
- 11.5.
- Wendet ein Hersteller das in diesem Absatz festgelegte Verfahren zur Übertragung der Ergebnisse auf andere Fahrzeuge an, so ist der Genehmigungsbehörde das entsprechende Verfahren im Rahmen der Erteilung der Verfahrenslizenz nachzuweisen.
- 12.
- Nutzbare Kapazität des Wasserstoff-Kraftstoffspeichersystems
Für Kraftstoffspeichersysteme mit Wasserstoff ist die nutzbare Kapazität zu bestimmen.
- 12.1.
- Komprimierter gasförmiger Wasserstoff
Die nutzbare Kapazität wird anhand folgender Gleichung berechnet:| musable | nutzbare Kapazität [kg] |
| VCHSS | Volumen bei Speichertechnologie für komprimierten Wasserstoff [l] |
| pmin,rel | relativer Druck, der dem Leerzustand des Wasserstofftanks entspricht [MPa] |
| ρ15°C, NWP |
Dichte des komprimierten gasförmigen Wasserstoffs bei 15 °C und einem Nennbetriebsdruck (nominal working pressure, NWP) gemäß Nummer 2.17 der UN-Regelung Nr. 134 [g/l] Dieser Dichtewert ist aus Tabelle 16 durch lineare Interpolation zu bestimmen. |
| ρ15°C, pmin,rel |
Dichte des komprimierten gasförmigen Wasserstoffs bei 15 °C und pmin,rel [g/l] Dieser Dichtewert ist aus Tabelle 16 durch lineare Interpolation zu bestimmen. |
| Temperatur (°C) | Druck (MPa) | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,5 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 35 | 70 | |
| 15 | 0,5 | 0,9 | 1,7 | 2,6 | 3,4 | 4,2 | 4,9 | 5,7 | 6,5 | 7,3 | 8,0 | 24,0 | 40,2 |
- 12.2.
- Flüssiger Wasserstoff
Die nutzbare Kapazität wird anhand folgender Gleichung berechnet:- musable
- nutzbare Kapazität [kg]
- VLHSS
- Volumen bei Speichertechnologie für flüssigen Wasserstoff [l]
- ρfull ref
-
Dichte des flüssigen Wasserstoffs, der dem Vollzustand des Wasserstofftanks entspricht [g/l] und folgende Betriebsbedingungen erfüllt:
- a)
- Das Fahrzeug wird betrieben, bis der Leerzustand des Wasserstofftanks erreicht ist.
- b)
- Das Nachfüllen erfolgt unmittelbar danach.
- c)
- In Bezug auf den Zustand des Wasserstoffs, der von der Wasserstoffbetankungsinfrastruktur bereitgestellt wird, ist gegebenenfalls auf internationale Normen zu verweisen.
- ρempty
-
Dichte des flüssigen Wasserstoffs, der dem Leerzustand des Wasserstofftanks entspricht [g/l]
Das Berechnungsmodell für die Dichte ist der Genehmigungsbehörde auf Anfrage offenzulegen.
- 12.3.
- Kryokomprimierter Wasserstoff
Die nutzbare Kapazität wird anhand folgender Gleichungen berechnet:- musable
- nutzbare Kapazität [kg]
- VCCHSS
- Volumen bei Speichertechnologie für kryokomprimierten Wasserstoff [l]
- ρfilling
- Dichte des Wasserstoffs am Ende des Betankungsvorgangs [g/l]
- fusable
- nutzbarer Anteil, anhand von Tabelle 17 durch lineare Interpolation bestimmt [-]
- pfilling
- absoluter Wasserstoffdruck im Tank am Ende des Betankungsvorgangs [bar]
| Absoluter Druck, der dem Leerzustand des Wasserstofftanks entspricht [bar] | fusable(*) [-] |
|---|---|
| 5 | 0,97 |
| 8 | 0,95 |
| 10 | 0,93 |
| 15 | 0,88 |
| 20 | 0,85 |
| 30 | 0,75 |
Fußnote(n):
- (1)
Bei mehreren am Getriebe montierten Nebenabtrieben ist gemäß Anhang IX Nummer 3.6 nur das in Bezug auf seine Kombination der Kriterien „PTOShaftsGearWheels” und „PTOShaftsOtherElements” verlustreichste Bauteil anzugeben.
- (2)
Verordnung (EU) 2024/1257 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. April 2024 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Motoren sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Emissionen und der Dauerhaltbarkeit von Batterien (Euro 7), zur Änderung der Verordnung (EU) 2018/858 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 715/2007 und (EG) Nr. 595/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Verordnung (EU) Nr. 582/2011 der Kommission, der Verordnung (EU) 2017/1151 der Kommission, der Verordnung (EU) 2017/2400 der Kommission und der Durchführungsverordnung (EU) 2022/1362 der Kommission (
ABl. L, 2024/1257, 8.5.2024, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1257/oj ).- (3)
Bei „normalem Fahrzeugbetrieb” dürfen keine nennenswerten Betriebseinschränkungen vorhanden sein (z. B. gilt der „Notbetrieb” nicht als normaler Fahrzeugbetrieb).
- (4)
Der hier verwendete Begriff „EM” umfasst ein zusätzliches Bauteil des Antriebsstrangs, falls vorhanden.
- (5)
„Yes” (d. h. Achskomponente vorhanden) nur für den Fall, dass beide Parameter „DifferentialIncluded” und „DesignTypeWheelMotor” auf „false” gesetzt wurden.
- (6)
Nicht zutreffend für die Getriebearten APT-S und APT-P.
- (7)
Bei Anschluss der EM an eine bestimmten Welle im Inneren des Getriebes (z. B. Nebenwelle) gemäß der Definition in Tabelle 8.
- (8)
Nicht zutreffend für Fahrzeuge mit Vorderradantrieb.
- (*)
Die angegebenen Werte für fusable setzen voraus, dass der Tank über ein internes Verdampfersystem verfügt, das bei Erreichen des Mindestdrucks aktiviert wird. Ist kein solches Verdampfersystem im Tank vorhanden, so wendet der Hersteller nach Genehmigung durch die Genehmigungsbehörde einen niedrigeren Wert für fusable an.
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