Anlage VO (EG) 2009/152
Genaues Verfahren mithilfe der Scheibler-Dietrich-Apparatur
Die Einwaage wird in die Spezialflasche (Nr. 4 der Abbildung) der Apparatur gebracht, die mit einem Röhrchen aus unzerbrechlichem Material versehen ist, das 10 ml Salzsäure (Nummer 3.1) enthält. Anschließend wird die Flasche an die Apparatur angeschlossen. Dann wird der Drei-Weg-Hahn (Nr. 5 der Abbildung) so gedreht, dass das graduierte Rohr (Nr. 1 der Abbildung) mit der Außenluft in Verbindung steht. Mit dem beweglichen Rohr (Nr. 2 der Abbildung), das mit angefärbter Schwefelsäure (Nummer 3.3) gefüllt und mit dem graduierten Rohr (Nr. 1 der Abbildung) verbunden ist, wird das Niveau der Flüssigkeit auf den Nullpunkt der Skala eingestellt. Der Drei-Weg-Hahn (Nr. 5 der Abbildung) wird so gedreht, dass die Rohre (Nrn. 1 und 3 der Abbildung) miteinander verbunden sind, dann wird der Nullpunkt kontrolliert. Die Salzsäure (Nummer 3.1) wird durch Kippen der Spezialflasche (Nr. 4 der Abbildung) langsam über die Einwaage laufen gelassen. Durch Absenken des beweglichen Rohrs (Nr. 2 der Abbildung) wird der Druck ausgeglichen. Die Spezialflasche (Nr. 4 der Abbildung) wird so lange hin und her bewegt, bis die Kohlendioxidentwicklung ganz aufgehört hat. Der Druckausgleich erfolgt, indem die Flüssigkeit in den beiden Rohren (Nrn. 1 und 2 der Abbildung) wieder auf gleiches Niveau gebracht wird. Nach einigen Minuten — sobald das Volumen konstant ist — kann abgelesen werden. Es ist ein Vergleichsversuch mit 0,5 g Calciumcarbonat (Nummer 3.2) unter denselben Bedingungen durchzuführen.SCHEIBLER-DIETRICH-APPARATUR ZUR BESTIMMUNG VON CO2
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